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Unglücklich gestürzt

Groner Kirmes Unglücklich gestürzt

Nach dem Angriff auf Mitglieder einer Fußballmannschaft von der Mosel nach dem Besuch der Groner Kirmes schwebt ein 25 Jahre alter Fußballer aus Wintrich bei Trier nach wie vor in Lebensgefahr. Er und seine Vereinskameraden waren Gäste des FC Grone und nach dem Ende der Vereinsfeier in der Nacht zum 5. September beim Besteigen eines Taxis von zwei jungen Männern angegriffen worden. Dabei erlitt der 25-jährige einen schweren Schädelbruch.

Unterdessen stellt sich die Tat nach Ermittlungen der Polizei aber nicht als brutale, gefährliche Körperverletzung dar. Vielmehr, so Anne Kortleben, Leiterin des zuständigen Fachkommissariats, könnte es sich um einen unglücklichen Sturz nach einem vorausgegangenen Faustschlag handeln. Eine Tatwaffe sei jedenfalls nicht festgestellt worden. Sämtliche beteiligten Männer hatten in jener Nacht unter Alkoholeinfluss gestanden. Dem Angriff vorausgegangen war offenbar eine kurze verbale Auseinandersetzung oder Pöbelei.

Die Polizei hatte die zurück an die Mosel gereisten Beteiligten von der Polizei Trier vernehmen lassen, was sich schwierig gestaltete, weil der wichtigste Zeuge im Ausland arbeitet. Die Taxifahrerin hatte als Zeugin nicht viel gesehen. Die beiden der Körperverletzung verdächtigen 17 und 18 Jahre alten Angreifer haben offenbar gestern erst aus dem Tageblatt erfahren, welch lebensbedrohliche Verletzung das Opfer erlitten hat. Sie sind bis Dienstagnachmittag, 14. September, formal als Beschuldigte noch nicht vernommen worden.

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Nachts angegriffen

Dramatisches Ende der Kirmes-Feier in Grone: Zwei Gäste des Ausrichters FC Grone sind schwer verletzt worden, als sie nach Ende des Kommerses an einem Taxistand am Greittor von zwei jungen Männern angegriffen wurden. Dabei wurde ein 25-Jähriger so schwer am Kopf verletzt, dass er eine Woche nach der Tat noch immer im Uni-Klinikum um sein Leben ringt.

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