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Uni Göttingen setzt auf Erdwärme

Infos für die Bürger Uni Göttingen setzt auf Erdwärme

Die Universität und das Klinikum wollen ihre Energieversorgung unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten bei gleicher Versorgungssicherheit neu ausrichten. Dabei könnte Erdwärme, besonders aus Tiefen von bis zu 5000 Metern, künftig eine Rolle spielen und einen „bedeutenden Beitrag zur zentralen Versorgung des Fernwärmenetzes“ liefern, heißt es in einer Mitteilung der Universität.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. In den kommenden Wochen will die Universitätsenergie Göttingen GmbH, eine Tochtergesellschaft von Universität und Klinikum, gemeinsam mit der Geothermie-Gruppe des Geowissenschaftlichen Zentrums daher den Untergrund der Stadt mit seismischen Verfahren untersuchen. Dabei erzeugten spezielle auf Lkw montierte Vibratoren Schallwellen, mit denen die Struktur des Untergrundes bis zu einer Tiefe von 5000 Metern sichtbar gemacht werden könne. „Da über die genauen geologischen Verhältnisse unterhalb von Göttingen vergleichsweise wenig bekannt ist, sind zunächst die Geowissenschaftler gefragt: Die nun anstehenden ersten geophysikalischen Messungen sollen Grundlagen liefern, um das Potenzial der Erdwärme im Sinne einer regenerativen Nutzung abschätzen zu können“, heißt es weiter.

Bei einer Informationsveranstaltung wollen Norbert Lossau, Vizepräsident für Infrastrukturen der Universität Göttingen, Frank Kubarič vom niedersächsischen Umweltministerium und Bernd Leiss vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität das künftige Energiekonzept der Hochschule vorstellen. Beginn der Veranstaltung ist am Dienstag, 10. März, um 18.30 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 101. mib

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