Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Universität Göttingen plant Erweiterung

Rechenzentrum am Nordcampus Universität Göttingen plant Erweiterung

Die Universität Göttingen will den Nordcampus an der Robert-Koch-Straße weiter ausbauen. Dort soll ein Rechenzentrum entstehen und der Fachbereich Agrarwissenschaft konzentriert werden.

Voriger Artikel
Tannenbergschule gewinnt Kurzfilmwettbewerb
Nächster Artikel
Göttinger Verkehrsbetriebe übernehmen drei Busfahrer

Der Nordcampus soll um ein Rechenzentrum erweitert werden.

Quelle: Mischke

Weende. Der Ortsrat Weende und der Bauausschuss des Rates der Stadt Göttingen beraten im Februar über die Einleitung des Verfahrens für einen Bebauungsplan. Es geht dabei laut Vorlage der Stadtverwaltung um ein 7,4 Hektar großes Gebiet, das am Burckhardtweg zwischen dem Tierärztlichen Institut und  dem Dekanat der forstwissenschaftlichen Fakultät liegt.

Mit ihren Vorhaben wolle die Universität ihr internationale Konkurrenzfähigkeit stärken, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Nördlich des Burckhardtweges und westlich des Tierärztlichen Instituts soll auf den Lagerplatzflächen das Rechenzentrum gebaut werden. Auf den unbebauten Flächen südlich des Weges sollen Forschungsbauten und Gewächshäuser zur Züchtungsforschung  entstehen.

Die aktuellen Vorhaben seien ein wesentlicher Baustein der angestrebten Neuentwicklung und Belebung des insgesamt 110 Hektar Fläche umfassenden Nordcampus. In den vergangenen Jahren ist dieser Bereich der Universität bereits um mehrere Institute und universitätsnahe Einrichtungen erweitert worden.

Unter anderem entstanden dort das Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften, das X-Lab, das European Neuroscience Institute Göttingen, der Neubau für die Fakultät für Physik und das Tierärztliche Institut.

Mit den nun geplanten Neubauten solle eine weitere Konzentration von wissenschaftlichen Einrichtungen und eine Verbesserung der technischen Infrastruktur erfolgen. Zentrales Projekt sei das gemeinsame Rechenzentrum für den Wissenschaftsstandort Göttingen, das als Kooperationsprojekt von mehreren Partnern umgesetzt werden soll, darunter die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung und die Max-Planck-Gesellschaft.

In einem ersten Bauabschnitt soll ab 2017 zunächst ein Gebäudekomplex mit Maschinenraum, Technik- und Büroflächen errichtet werden.  

Die Neuordnung der südlich des Burckhardtweges gelegenen Flächen der Agrarwissenschaften solle mittelfristig in Angriff genommen werden, heißt es weiter. Für diesen Bereich gebe es noch keine konkreten Pläne. Als erste Maßnahme sei der Bau von Gewächshäusern vorgesehen.

Die durch die Rechnerleistungen anfallende Abwärme soll zum Heizen der Gewächshäuser verwendet werden. Durch den Bau des Rechenzentrums würden zudem sehr wertvolle Flächen in der Universitätsmedizin frei, so die Verwaltung.

Thema der nächsten Ortsratssitzung

Der Ortsrat Weende befasst sich mit dem Thema in seiner Sitzung am Donnerstag, 11. Februar. Das Gremium tagt um 19.30 Uhr im Thiehaus, Breite Straße 17.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"