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Digitaltechnik gegen Nierensteine

Neue Geräte für das Universitätsklinikum Digitaltechnik gegen Nierensteine

Das Göttinger Universitätsklinikum kann jetzt Harnsteinleiden besser bekämpfen. Eine neue Röntgen-Ausstattung erlubt eine präzisere Bilderfassung bei Untersuchungen und Therapien von Harnsteinen, teilt das Klinikum mit.

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Mitarbeiter mit eine der neuen Urologie-Röntgeräte.

Quelle: R

Göttingen. Außerdem könne die Strahlenbelastung für Patienten deutlich reduziert werden. Zwei volldigitale Röntgenarbeitsplätze der jüngsten Generation stellten moderne Bedingungen für eine effektive und belastungsarme Steintherapie sicher. Dafür wurden 600000 Euro investiert. „Wir sind froh, mit den beiden neuen Röntgen-Arbeitsplätzen und somit mit neuester Technik moderne Verfahren einer optimalen Steintherapie rund um die Uhr anbieten zu können“, sagt Prof. Lutz Trojan, Direktor der Klinik für Urologie am Klinikum.

Harnsteine sind eine Volkskrankheit, erklärt das Klinikum: „Etwa fünf Prozent der Menschen in Deutschland machen in ihrem Leben Erfahrungen mit einer Steinerkrankung. Harnsteine bleiben häufig lange Zeit unbemerkt. Erst wenn sie sich im Nierenbecken oder im Harnleiter verklemmen, treten meistens sehr starke, krampfartige Schmerzen auf. Eine moderne Steintherapie erfordert nahezu immer eine Behandlung unter Röntgenkontrolle.“ Die urologische Abteilung des Klinikums bietet sowohl nicht-invasive Verfahren wie die äußerliche Steinzertrümmerung von außen wie auch minimal-invasive Operationen zur schnellen Steinentfernung an.

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