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"Sockenschuss"

Unmut in Weender Ortsrat "Sockenschuss"

Ganz und gar nicht zufrieden ist der Weender Ortsrat mit Entscheidungen der Verwaltung und Ratspolitik, die ihren Ortsteil betreffen. Weder die Lösung für das Vorhaben "Parkplätze im Schlagenweg" noch für neue Fahrradständern vor der Verwaltungsstelle stießen bei den Ortspolitikern auf Gegenliebe.

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Göttingen. "Die haben doch einen Sockenschuss" tönte es aus Reihen der CDU als Verwaltungsstellenleiterin Sonja Steinke am Donnerstag dem Ortsrat mitteilte, dass mit dem Bau von Parkplätzen im Schlagenweg für Friedhofsbesucher aller Voraussicht nach erst "frühestens" 2019 zu rechnen sei. Grund: eine "notwendige Prioritätensetzung" im Doppelhaushalt 2017/18. Auf Antrag der CDU hatte der Ortsrat diese bereits 2015 einstimmig gefordert.

Auch die von der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Fahrradständer für die Verwaltungsstelle entsprechen nicht den Vorstellungen der Grünen als Antragsteller. "Eine schlechte Lösung", sagte Jutta Abramowski. Die Grünen hatten Fahrradbügel gefordert, wie sie in der Innenstadt zum Einsatz kommen und die mit einem Fundament fest im Boden verankert werden. Stattdessen sollen einfachere, so genannte "Fahrradbügelparker" aufgestellt werden, die zuvor vor der Flüchtlingsunterkunft in der Großen Breite standen. Diese Lösung lehnte der Ortsrat einstimmig ab.

Ebenfalls einstimmig ist der Ortsrat einem Antrag des Tuspo Weende zum geplanten Thiefest gefolgt. Danach leistet der Ortsrat eine Ausfallbürgschaft von maximal 2000 Euro, um das finanzielle Risiko der beteiligten Vereine bei der Freiluftveranstaltung gering zu halten. Auch wird der Ortsrat das Thiehaus für das Fest anmieten.

Die Kyffhäuser Kameradschaft, der Weender Kultur Klub, der Tuspo Weende und Privatpersonen planen das Thiefest für Sonnabend, 26. August. Ab 14 Uhr sind am Thiehaus Vorführungen von Vereinen, Musik, Kinderprogramm und ein Musikprogramm geplant. Vereine, Schulen, Kindergärten und Kirchen würden noch vor den Ferien aufgerufen, sich an diesem Fest zu beteiligen, kündigte der Tuspo-Vorsitzende Christoph Hannig an.

Einmütigkeit auch beim CDU-Antrag an die Verwaltung den Kreisel am Lutteranger zu gestalten und zu bepflanzen sowie beim Antrag der Grünen an die Verwaltung, am Eingang der Verwaltungsstelle einen elektrischen Türöffner einzubauen, um gehbehinderte Menschen den Zugang zu erleichtern.

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