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Unterhalt für nicht existierendes Baby

Wegen Betrug vor Gericht Unterhalt für nicht existierendes Baby

Weil sie unberechtigt Unterhalt für ein gar nicht existierendes Baby kassiert haben soll, muss sich demnächst eine 38-jährige Frau aus dem Landkreis Göttingen vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat die 38-Jährige wegen Betruges angeklagt.

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Göttingen. Sie soll einem Mann aus Göttingen nach einem sexuellen Kontakt vorgetäuscht haben, von ihm schwanger geworden zu sein. Außerdem soll sie ihm vorgegaukelt haben, dass sie ihr Kind in der Schweiz zur Welt gebracht und anschließend zu ihrer Familie in Kenia gebracht habe.

Der Mann hatte ihr die Geschichte geglaubt und mehrere Monate lang Unterhalt für das Kind gezahlt. Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zufolge existiert dieses Kind allerdings gar nicht. Die Frau sei damals auch nicht schwanger gewesen, sagte ein Sprecher.

Die 38-Jährige hatte zunächst einen Strafbefehl wegen Betruges über 90 Tagessätze zu je 30 Euro (insgesamt 2700 Euro) erhalten. Da sie gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt hat, wird das Amtsgericht Göttingen demnächst in mündlicher Verhandlung über den Fall befinden.

Von Heidi Niemann

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