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Unterkünfte für Flüchtlinge in Göttingen

Ausschuss tagt auf Zietenterrassen Unterkünfte für Flüchtlinge in Göttingen

Die Stadtverwaltung will den Bewohnern der Zietenterrassen auf einer Sondersitzung des Sozialausschuss am Dienstag, 27. Januar, um 18 Uhr die Planungen für das am ASC-Zentrum geplante Flüchtlingsheim für 200 Menschen vorstellen. Der Ort für die Sitzung, an der auch die Mitglieder des Ortsrates Geismar teilnehmen sollen, stehe noch nicht fest, sagte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck.

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Große Breite 10 in Weende: Zwischen Sex-Club und Casino sollen Flüchtlinge unterkommen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das Flüchtlingsheim sei nur für eine Übergangszeit gedacht, erläuterte Schlapeit-Beck. Die Anlage solle eine Lebenszeit von etwa fünf Jahren haben.

Doch selbst für die Errichtung eines solchen Gebäudes in Systembauweise sei eine Vorlaufzeit von einem halben Jahr nötig.

Um die Flüchtlinge bis dahin unterbringen zu können, werden unterdessen bereits erste andere Flüchtlings-Sammelunterkünfte im Stadtgebiet bezugsfertig gemacht und damit Planungen umgesetzt, die im Dezember im Sozialausschuss vorgestellt wurden. Bereits ab Montag, 19. Januar, soll laut Schlapeit-Beck das ehemalige Gebäude der Voigt-Realschule an der Bürgerstraße als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Hier solle aber nur das Erdgeschoss belegt werden.

Im März sollen zwei Etagen in dem Gebäude Große Breite 10 in Weende für Flüchtlinge bezugsfertig sein. Der private Eigentümer baut dort derzeit zwei Etagen um, auf denen 50 Flüchtlinge unterkommen können. Vorgesehen sind hier Einzelzimmer mit gemeinschaftlich genutzter Küche und Duschanlage. Die Flüchtlinge sind an diesem Standort zwischen Sex-Club und Casino untergebracht.

Platz für 200 Flüchtlinge

Der Umbau des ehemaligen Gebäudes des Kindergartens Elisabeth-Heimpel-Haus im Maschmühlenweg soll ebenfalls  bis Ende März abgeschlossen sein. Hier können laut Schlapeit-Beck dann 25 Flüchtlinge untergebracht werden. Vorgesehen sei eine Zwischennutzung des sanierungsbedürftigen Gebäudes für zwei bis drei Jahre. Der Kindergarten zieht in ein neues Gebäude.

Vor dem Abschluss steht laut Schlapeit-Beck außerdem ein Vertrag mit dem Bauverein Münden. In nach und nach freiwerdenden Wohnungen des Bauvereins sollen bis zu 50 Flüchtlinge untergebracht werden.

Das Flüchtlingsheim auf den Zietenterrassen soll auf zwei bis drei Etagen Platz für 200 Flüchtlinge bieten. Entstehen sollen 34 Drei-Zimmer-Wohnungen – für Familien oder auch Wohngemeinschaften
Die Stadtverwaltung sucht weiter dringend Vermieter, die Wohnungen für Flüchtlinge anbieten. Auch gewerbliche Räume könnten unter Umständen geeignet sein.

Wer Wohnraum anzubieten hat, kann sich unter Telefon 0551/400-2472 melden.

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