Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Unternehmerpaar lässt fünf Fachwerkhäuser in Hann. Münden umbauen

Neues Hotel in alten Häusern Unternehmerpaar lässt fünf Fachwerkhäuser in Hann. Münden umbauen

„Betriebswirtschaftlich darf man das nicht rechnen.“ Das sagt der Betriebswirt der Stemmer-Gruppe, Jan-Hilmar Franz, zum jüngsten Projekt von Fred und Sigrid Stemmer.

Voriger Artikel
Grüne sorgen sich um Finanzierung für Kletterpark in Dransfeld
Nächster Artikel
Thema des Tages: „Alltagsrassismus begegnet mir überall“

Antiquitäten und moderner Komfort: Hotelier Antonio Angelilli in einem der Zimmer des Fachwerkhotels Eisenbart.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Er verrät nur soviel: Das Unternehmerpaar „hat viel Geld investiert“, um einen Komplex aus fünf historischen Fachwerkhäusern in der Hann. Mündener Altstadt zu einem Gebäudekomplex zusammenzufügen. Herausgekommen ist das Fachwerkhotel Eisenbart, das am Sonnabend, 28. März, offiziell unter der Leitung von Antonio Angelilli eröffnet wird.

Franz hat das Vorhaben nicht nur als Betriebswirt sondern auch als Projektleiter begleitet. Es sei neben der historischen Gaststätte „Bremer Handelshaus“ bereits das zweite Projekt, bei dem Stemmers Mündener Fachwerk vor dem Verfall bewahrt habe, sagt er. Zwei Jahre lang wurden die fünf Fachwerkhäuser – das älteste stammt aus dem Jahr 1553, das jüngste von 1780 – an der Langen Straße und an der Speckstraße umgebaut und zu einem Komplex vereint. 30 Handwerksbetriebe aus der Stadt und der Region waren damit beschäftigt. Die historische Fassade ist bei dem Umbau erhalten geblieben, im Innern hingegen erinnern nur noch alte Balken und einige verwinkelte Ecken an die alten Gemäuer. Größte Herausforderung seien die Brandschutzauflagen gewesen, sagt Franz. Als „sehr konstruktiv“ bezeichnet der Projektleiter die Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde.

Die fünf zum Hotel umgebauten Häuser sind dank eines zum Hof gelegenen Fahrstuhls weitgehend barrierefrei. Das sei kein leichtes Unterfangen gewesen, sagt Franz, denn da die Gebäude aus unterschiedlichen Jahren stammten, habe jedes ein anderes Bodenlevel der Etagen gehabt. Wo es möglich war, wurden die Ebenen angepasst. Neue Eichendielen dienen nun als rustikaler Bodenbelag in den Zimmern. In den beiden Eingangsbereichen an der Langen Straße und an der Speckstraße wurden die alten Bodenfliesen der früheren Schlachterei eingearbeitet und sorgen für eine gelungene Verbindung von Altem mit Neuem. Das setzt sich auch im Mobiliar des Hotels durch, denn in den 22 Zimmern – darunter auch ein Familienappartement – ergänzen sich Antiquitäten wie selbstverständlich mit dem modernen Flatscreen an der Wand.

Im Eckgebäude Lange Straße/Speckstraße im Erdgeschoss befindet sich der Frühstücksraum, dessen große Fensterfront eine Folie mit der Skyline von Mündens Altstadt ziert. Ebenfalls im Erdgeschoss liegen die künftige Rezeption und das bestehende Restaurant Antico & Abruzzo von Angelilli, das in den Hotelbetrieb integriert wurde.

Ab 13 Uhr haben am Sonnabend, 28. März, die Mündener und Gäste die Möglichkeit, das neue Hotel kennenzulernen.

©Hinzmann

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Thema des Tages: Steinträume aus der Toskana