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Unwetter kostet allein Gemeinde Friedland mindestens 137 700 Euro

Extra-Ausgaben nach Unwetter Unwetter kostet allein Gemeinde Friedland mindestens 137 700 Euro

Das Unwetter in der Nacht vom 16. auf den 17. August wird allein die Gemeinde Friedland mindestens 137 700 Euro kosten. Der Finanzausschuss stimmte entsprechenden außerplanmäßigen Ausgaben jetzt zu. Davon entfallen allein 12 000 Euro auf Kosten, die die Gemeinde den Arbeitgebern ihrer Feuerwehrleute als Lohnkostenausfall erstatten muss. Die Feuerwehren hatten nach dem Unwetter teils zwei Tage lang Keller ausgepumpt und aufgeräumt.

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Die Feuerwehr kämpft am 16. und 17. August mit Balken und Kanistern in Freidland gegen das Hochwasser.

Quelle: Pförtner

Friedland. Neben dem Verdienstausfall entstanden im Gemeindegebiet erhebliche Schäden an Straßen und Gräben. Allein die dringend erforderliche Ufersicherung am Schleierbach in Reiffenhausen hat 44 900 Euro gekostet.

In Ludolfshausen waren 20 000 Euro, am Kampweg in Groß Schneen 13 000 Euro für Schadensbeseitigung nötig. Allein für Bagger- und Kehrarbeiten plant die Verwaltung rund 25 000 Euro ein. Insgesamt seien 125 700 Euro außerplanmäßig aufzuwenden.Die gute Nachricht: Der Mehraufwand, so Kämmerin Elke Löding, sei durch Mehrerträge bei den Schlüsselzuweisungen zu decken.

Gut davon gekommen ist die Gemeinde im Bereich der Grundschule Groß Schneen. Hier wurden zwar Werk- und Fachräume im Erdgeschoss überschwemmt. Diese Schäden sind aber versichert - im Gegenteil zu den Schäden des Landkreises, dessen Sporthalle im Schulzentrum Groß Schneen überflutet wurde.

Wie unberechenbar das Unwetter war, zeigt ein im Ortsrat Reckershausen diskutierter Fall: Dort erlitt eines der am höchsten am Berg gelegenen Wohnhäuser einen Wasserschaden in Höhe von rund 70 000 Euro.

An der Bergstraße waren die Fluten aus dem Wald heraus auf ein Wohnhaus zugelaufen, hatten Dämmung und Drainage zerstört, gar das Fundament geschädigt und waren teils auch eingedrungen. Die 30 000 Euro Schaden im Innern trägt die Versicherung, die Außenschäden sind nicht versichert.

Als die Feuerwehr wegen Hochwassers auf den Berg gerufen wurde, hatte man das zunächst für einen Scherz gehalten.

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