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Vandalen zerstören Gedenkort in Roringen

„Wir sind ratlos“ Vandalen zerstören Gedenkort in Roringen

Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag - die stillen Tage im November lassen die meisten Menschen an ihre verstorbenen Lieben denken. So auch Christina Wüstefeld aus Gieboldehausen. Sie hat im Juni vergangenen Jahres ihren Lebensgefährten verloren.

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Quelle: EF

Roringen. Bei einem Verkehrsunfall am Roringer Berg war der 28-jährige Martin Kaminski ums Leben gekommen. Seit dem Unfall gedenken die Angehörigen des Verunglückten des Unfallopfers durch ein Kreuz am Straßenrand, einen Blumenkübel, Kerzen und immer wieder frische Blumen. Doch Vandalen haben die Gedenkstätte schon zweimal zerstört.

„Wir werden dort immer wieder seiner gedenken“, ist die junge Gieboldehäuserin entschlossen. Doch sie und viele Freunde Kaminskis, die im abgelaufenen Jahr am Unfallort immer wieder Kerzen oder Blumen aufstellten, sind verunsichert. In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober hatten Unbekannte das Holzkreuz aus der Erde gerissen und zerstört. Die Blumenschale wurde zerschlagen, Kerzen und Pflanzen beschädigt. Wüstefeld bepflanzte erneut eine Schale, stellte wieder Blumen und Kerzen auf. Am vergangenen Wochenende wurde der Ort der Trauer erneut heimgesucht.

Die Schale wurde ins Geüsch geworfen, die Kerzen verschwanden. „Wir sind ratlos“, sagt Wüstefeld. Sie ist aber entschlossen, sich nicht einschüchtern zu lassen. Ein neues Holzkreuz wurde schon in Auftrag gegeben. Aber für Hinweise, wer die Vandalen sind, wäre sie dankbar.

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