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20 Jahre Lesbischwule-Kulturtage

Für Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz ein 20 Jahre Lesbischwule-Kulturtage

20-jährigen Geburtstag feiern die Lesbischwulen-Kulturtage in Göttingen. Mit einer Gala am Freitag, 21. Oktober, beginnt das Programm, das unter anderem Workshops, Filmvorführungen und Partys umfasst.

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Die lesbischen Kabarettistinnen „Bebretterten Rosinen“ treten während der Gala auf.

Quelle: R

Göttingen. Mit den Lesbischwulen-Kulturtagen treten die Organisatoren für Toleranz und Respekt gegenüber individuellen sexuellen Orientierungen, unterschiedliche Beziehungsformen und geschlechtliche Identitäten ein. Mit Veranstaltungen wie dem Erzählcafé „Queer Refugees“ in der Altenarbeit Göttingen am 2. November um 18 Uhr oder einem offenem Treffen der „Queer Teachers“ im Havana am 15. November um 19.30 Uhr wollen sich die Organisatoren für die Gleichberechtigung vielfältiger Lebensweisen engagieren.

Die Kulturtage beginnen mit einer Gala am Freitag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Göttinger Kulturzentrum Musa. Durch den Abend führt die Moderatorin Patsy l‘Amour laLove. Außerdem treten die Künstlerinnen Kiki Kalashnikov und „Frau Doktor“ auf. „Frau Doktor“ singt über die Normierungen des Alltags. Noch dazu beschäftigt sie sich mit erträumten und tatsächlichen Orten der Freiheit und Vielfalt.

Auch die lesbischen Kabarettistinnen „Bebretterten Rosinen“ treten während der Gala auf. Sie behandeln auf der Bühne Themen wie „Trennen“ und „Getrennt-Werden“ sowie „Kinderwunsch“.

Lesben und Schwule richteten im Jahr 1995 erstmals ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm mit dem Namen „schwul-lesbischen Kulturtagen“ aus. Seit 1998 sind die Kulturtage eine jährliche Veranstaltung. In diesem Jahr werden die Veranstalter von mehr als 20 Göttinger Kooperationspartnern aus dem Kultur-, Sozial- und Freizeitbereich unterstützt. Förderer sind die Stadt Göttingen, der Landkreis Göttingen und der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB). Die Lesbischwulen-Kulturtage 2016 enden am 19. November. aa

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