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Veranstaltungsreihe "Keinen Fußbreit!"

Nazis und besorgte Bürger Veranstaltungsreihe "Keinen Fußbreit!"

"Keinen Fußbreit ...! Neurechte Parolen als Antwort auf die Soziale Frage?" heißt eine neue Veranstaltungsreihe, die in dieser Woche beginnt. Ziel ist es, Ursachen und Wurzeln von Rechtspopulismus und rechtsextremen Wahlverhalten und Einstellungen zu erörtern.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Im Mittelpunkt stehen etwa Fragen wie: "Wer sind eigentlich die Wähler der AfD, was für eine Gesellschaft wollen sie, und welche Antworten gibt die Neue Rechte auf die Soziale Frage?", "Auf welchen Traditionen von Autoritarismus kann rechte Agitation aufbauen?" oder "Wo verläuft die Grenze zwischen Nazis, Rechtspopulisten und besorgten Bürgern – und wie geht man mit rechten Positionen unter Kollegen in Seminaren und auf der Straße um?"

Fünf Veranstaltungen geplant

Bis Januar sind fünf Veranstaltungen geplant. Veranstalter sind die Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften, das Soziologische Forschungsinstitut, Verdi, der Allgemeine Studierendenausschuss der Uni, die IG Metall, die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben und die Basisdemokratische Linke.

Die Reihe richte sich an die, "die die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus aufnehmen wollen und an alle, die einen Rechtsruck der Gesellschaft nicht für vom Himmel gefallen ansehen", sagte Sebastian Wertmüller, Geschäftsführer von  Verdi Süd-Ost-Niedersachsen.

Bei der ersten Veranstaltung spricht der Publizist und Soziologe Andreas Kemper, über die "AfD und die Neue Rechte". Beginn ist am Donnerstag, 20. Oktober, um 20 Uhr im Hörsaal 002 des Zentralen Hörsaalgebäudes des Uni, Platz der Göttinger Sieben 5. Eine Woche, 27. Oktober, später referiert Elmar Brähler von der Uni Leipzig ab 18 Uhr bei Arbeit und Leben, Lange Geismarstraße 72-74, über die "Determinanten der Affinität - Die AfD und ihre Wähler". 

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