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Hebammen erbitten Hilfe

Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung mit Gasbrenner Hebammen erbitten Hilfe

Ist das Feuer im Dachstuhl des Fachwerkhauses in der Gartenstraße durch den Einsatz eines Gasbrenners mit offener Flamme entstanden? Dem Hinweis zumindest geht die Polizei nach. Demnach soll im zeitlichen Zusammenhang mit dem Brand ein Wespennest mit einem Gasbrenner bekämpft worden sein.

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Der Brand am Sonnabend

Quelle: Archiv

Das Feuer war am frühen Sonnabendnachmittag im Dachstuhl des Gebäudes ausgebrochen, in dem sich unter anderem eine der ältesten Hebammenpraxen Deutschlands befindet. Es gebe "konkrete Hinweise", so Polizeisprecher Joachim Lüther, dass zuvor mit einem Gasbrenner im Haus gearbeitet worden sei. Ermittelt werde wegen fahrlässiger Brandstiftung - "unter anderem". Bei dem Feuer war ein Schaden von mindestens 300 000 Euro entstanden. Mehrere Wohnungen und die Hebammenpraxis sind vor allem wegen der Löschwasserschäden nicht mehr nutzbar. Eine der Mieterinnen im Dachgeschoss hatte sich vor dem Brand noch rechtzeitig retten können.

In einer Mail hat sich inzwischen Gesine Engelhardt von der Hebammenpraxis ans Tageblatt gewandt und um Hilfe bei der Suche nach alternativen Räumen gebeten. Schnellstmöglich müssten für die Schwangeren und Wöchnerinnen Ausweichräume gefunden werden, wo weiter die geplanten Kurse abgehalten werden können. Die Hebammen und ihre schwangeren Klientinnen dürfen die brandgeschädigten Räume derzeit nicht betreten. Die Feuerwehr erlaubte einzig, die nötigsten Unterlagen und Gegenstände zum weiteren Betrieb aus dem Gebäude zu retten. Die Telefonleitung (0551/57163) werde aktuell auf eine Handynummer umgeleitet, erklärt Engelhardt. Unter info@hebammen-goe.de ist die Praxis ebenfalls noch erreichbar. Auskünfte gibt es auch unter hebammen-goe.de.

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