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Verdacht gegen 38-Jährigen erhärtet sich

Groner Tor Verdacht gegen 38-Jährigen erhärtet sich

Nach dem Tod eines 44 Jahre alten Göttingers in den Räumen einer Apotheke am Groner Tor hat sich der Tatverdacht gegen den festgenommenen 38-jährigen Göttinger erhärtet. Das teilt die Staatsanwaltschaft mit. Zwei Frauen haben sich als Zeuginnen gemeldet, die die Tat am Dienstagabend beobachtet haben.

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Polizisten durchkämmen die Göttinger Innenstadt. Sie suchen die Tatwaffe.

Quelle: Heller

Göttingen. Die Mordkommission der Polizei gehe außerdem den Hinweisen einer dritten Zeugin nach, bestätigt Frank-Michael Laue von der Staatsanwaltschaft Informationen des Tageblattes. Danach könnte der wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft genommene 38-jährige B. W. möglicherweise aus Rache gehandelt haben. Die Zeugin, die sich in Begleitung eines Rechtsanwaltes bei der Polizei meldete, gab den Ermittlern gegenüber an, in der Vergangenheit bereits zweimal von W. überfallen und ausgeraubt worden zu sein. Die Zeugin ist eine gute Bekannte des späteren Opfers Rene K. Dieser habe mutmaßlich den W. wegen der Überfälle auf seine Freundin zur Rede gestellt, und W. habe sich an dem Kritiker dafür gerächt. Dritten gegenüber hatte die Zeugin zuvor angegeben, W. habe K. gedroht: „Ich steche dich ab!“ Ein konkreter Zusammenhang zwischen den angezeigten Raubtaten im Drogenmilieu und dem Totschlag an K. haben die Ermittler nach Angaben der Staatsanwaltschaft aber bisher nicht herstellen können.

Konkreter aber wird das Bild des eigentlichen Tatablaufs. Am Freitag wurden zwei Zeuginnen vernommen, die den Streit zwischen den zwei Männern auf dem Fußweg am Groner Tor beobachtet haben. Einzelheiten dazu teilen die Ermittlungsbehörden jedoch noch nicht mit. Der Tatverdacht, so Laue, habe sich aus diesen Aussagen aber erhärtet.

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Von Redakteur Jürgen Gückel

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