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Verdi kritisiert Einzelhandel

Aktion gegen Lohndumping in Weende Verdi kritisiert Einzelhandel

Mit einer kleinen Gruppe von Aktivisten hat die Gewerkschaft Verdi am Sonnabend in Göttingen Tarifflucht bei Einzelhandelsunternehmen angeprangert. Aktionen gab es am Real-Markt in Weende und bei Toys“R”Us.

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Verdi-Kundgebung vor dem Real-Markt in Weende.

Quelle: PH

Weende. Die Gewerkschaftsmitglieder protestierten mit Schildern wie „Wir Mitarbeiter sind kein Schnäppchen“. Ein Verdi-Fahrzeug mit einem Banner mit der Aufschrift „Anerkennung der Tarifbindung jetzt“ fuhr vor dem Real-Markt auf und ab. Trotz Umsatzrekorden gebe es im Einzelhandel immer schlechtere Arbeitsbedingungen, kritisierte die Gewerkschaft in einem Flyer, der an Kunden verteilt wurde. Unternehmen wie Karstadt, Obi, Toys“R”Us und Real seien an keinen Tarifvertrag gebunden.

 
Real enthalte seinen Beschäftigten seit Mai des vergangenen Jahres eine Tariferhöhung vor, weil die Tarifbindung aufgekündigt worden sei, erklärte Gewerkschaftssekretär Moritz Braukmüller. Weitere Einschnitte seien bereits geplant. Kritisiert wird im Flugblatt auch die amerikanische Spielwarenkette Toys“R”Us. Deren Beschäftigte kämpften seit Februar 2015 um einen Tarifvertrag. Momentan zahle das Unternehmen den Beschäftigen in Göttingen nur knapp über dem Mindestlohn und damit deutlich weniger als nach Tarif.

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