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Verein Internationale Gärten bietet Unterstützung auf Zietenterrassen an

Willkommensgarten Verein Internationale Gärten bietet Unterstützung auf Zietenterrassen an

Der Verein Internationale Gärten in Göttingen hat während einer Sitzung des Ortsrates Geismar Unterstützung beim Aufbau eines Gartens im Umfeld des Flüchtlingswohnheims auf den Zietenterrassen angeboten.

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Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Quelle: Heller

Göttingen. Der Ortsrat bat die Stadtverwaltung Göttingen, Kontakt zum Verein aufzunehmen, um Informationen für die Ausarbeitung eines Konzeptes zu liefern.

Tassew Shimeles, Vorsitzender des Verein Internationale Gärten, berichtete über die Geschichte der Gartenflächen, die von Gartenfreunden aus vielen verschiedenen Ländern beackert werden. Seit vielen Jahren gebe es etwa den Internationalen Garten am Gehrenring, in dem nicht nur gepflanzt, geerntet und gefeiert, sondern in einer Imkerei auch die Entstehung von Honig beobachtet werden könne. Auch andere Stadtteilorganisationen nutzten den Garten für ihre Veranstaltungen.

Shimeles schlug vor, für das Flüchtlingswohnheim auf dem ehemaligen Kasernengelände am Rand des Göttinger Ortsteils Geismar für die Flüchtlinge einen „Internationalen Willkommensgarten“ anzulegen. Ob die Fläche und der Boden auf den Zietenterrassen selbst geeignet sei, ob es eine nahegelegene Ersatzfläche gebe oder ob vielleicht als Alternative ein Kistengarten angelegt werden solle, sei zu klären, bevor ein Konzept ausgearbeitet werde. „Wir würden gern einen Vorschlag machen, benötigen aber noch einige Informationen über das Gelände“, erklärte Shimeles.

Der Vereinsvorsitzende bot an, beim Aufbau eines Gartens mit dem Runden Tisch und anderen Organisationen zusammenzuarbeiten. Darüberhinaus könnten in dem Areal am Gehrenring durch Erweiterung des Gartens noch bis zu 20 Familien aufgenommen werden. „Die Stadt müsste in dem Fall genehmigen, dass wir die Parzellen erweitern können.“

Bei den Geismaraner Ortsratsfraktionen kam der Vorschlag gut an. Gerda Fischer (CDU) lobte „die tolle Idee“. Matthias Opitz (Bündnis 90/Die Grünen) forderte die Verwaltung auf, dem Verein bei Klärung der offenen Fragen zu helfen. Auch Dieter Czech (SPD) kündigte an, seine Fraktion werde die Idee ebenfalls unterstützen.

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