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Vergriffen

Kommentar Vergriffen

Worte sind Waffen des Anwalts. Sie mögen als Beleidigung empfunden werden – so lange sie der Wahrheitsfindung dienen, sind sie es nicht.

So wie keine Anklage eine Beleidigung ist, mag der unschuldig Angeklagte noch so beleidigt sein. Dennoch kann man von einem Anwalt bessere Wortwahl erwarten. Von Staatsanwälten aber auch. Wer auf den eigenen Strafbefehl hin am Ende Freispruch beantragen muss, hat sich vorher ebenfalls vergriffen. Und der Steuerzahler zahlt – mal wieder.

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Freispruch

Der 57 Jahre alte Rechtsanwalt Walter Ratzke aus Nabburg ist vom Amtsgericht vom Vorwurf der Beleidigung und üblen Nachrede freigesprochen worden.

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