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Verkauf des Hauses nicht ausgeschlossen

Zukunft des Schwarzen Bären Verkauf des Hauses nicht ausgeschlossen

Was wird aus der Traditionsgaststätte Schwarzer Bär in der Kurzen Straße in Göttingen? Die Eigentümerin, die Einbecker Brauhaus AG, ist derzeit dabei, „zu überlegen, wie wir künftig unsere eigenen Gaststätten betreiben“, wie es Brauhaus-Vorstand Bernhard Gödde gegenüber dem Tageblatt formuliert.

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Mit Tradition: der Schwarze Bär in der Kurzen Straße.

Quelle: Hinzmann

Ein Verkauf das denkmalgeschützten Fachwerkhauses sei dabei ebenso wenig ausgeschlossen wie die Fortführung einer Verpachtung. „Alles ist offen“, sagt Gödde. Eine Entscheidung soll bis spätestens Ende Oktober gefallen sein. Kaufinteressenten haben sich bereits im Haus umgesehen.

Ungeachtet möglicher Verkaufspläne der Einbecker Brauhaus will das Betreiberehepaar Ulrich Buhtz und Cordula Rinne-Buhtz, seit 22 Jahren Pächter, im Schwarzen Bären bleiben: „Wir wollen weitermachen.“ Schließlich sei auch ihr Pachtvertrag mit der Brauerei unbefristet. Einem Eigentümerwechsel steht Rinne-Buhtz aufgeschlossen gegenüber: „Ein Verkauf muss nichts Schlechtes sein.“

Der Schwarze Bär zählt zu den Traditionsgasthäusern in Göttingen. 1637 wird es urkundlich erstmals erwähnt. Das Gebäude ist mindestens 700 Jahre alt. Erst 2002 wurde ein aus dem 14. Jahrhundert stammender Gewölbekeller bei Sanierungsarbeiten entdeckt. Die Einbecker Brauerei ist seit den 1920er Jahren im Besitz des Schwarzen Bären.

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