Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Verkehr rollt wieder durch die Jüdenstraße

Ende der Bauzeit Verkehr rollt wieder durch die Jüdenstraße

Nach monatelanger Bauzeit und Sperrung für den Verkehr gehen die Arbeiten in der Jüdenstraße ihrem Ende entgegen. Am Donnerstag, 6. September, soll die Straße, so die Pläne der Verwaltung, für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Voriger Artikel
16-Jähriger mit Roller geblendet
Nächster Artikel
Jeder zehnte Göttinger lebt von staatlicher Hilfe

Kurz vor der Freigabe für den Verkehr: die Jüdenstraße zwischen Theater- und Barfüßerstraße.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Busse der Linien 1, 2, 3, 4, 5, 9, 10 und 14 der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) können dann die Straße ebenso wieder nutzen wie der Anliefer- und Anliegerverkehr. Die Tief- und Straßenbauarbeiten seien im Fahrbahnbereich der Jüdenstraße so gut wie abgeschlossen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Neuen Rathaus. Danach werde es bis Ende September noch zu „Restarbeiten in den Seitenbereichen“ kommen. Die derzeit eingerichtete Umleitungsstrecke in der Oberen Karspüle wird in der kommenden Woche aufgehoben, die ursprüngliche Beschilderung wieder aufgestellt.

Die Kosten des Ausbaus der Jüdenstraße vom Ritterplan bis zur Barfüßerstraße hat Stadtbaurat Thomas Dienberg Anfang August mit 3,2 Millionen Euro angegeben. Kanäle, Versorgungsleitungen, Fahrbahn und Gehwege sind erneuert worden. Durch den Umbau ist die Fahrbahn schmaler geworden und hat eine aufgehellte Asphaltdecke bekommen, die nun etwas verbreiterten Seitenbereiche sind neu gepflastert worden.

Die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt in der Jüdenstraße zwischen Theaterstraße und Barfüßerstraße haben im März begonnen. Gleichzeitig wurde die Barfüßerstraße umgebaut. Hier sollen nun die Pflasterarbeiten bis Ende September erledigt sein und die Straße Ende Oktober für den Verkehr freigegeben werden. Die angewandte „gebundene Bauweise“ brauche längere „Aushärtezeiten“, erläutert die Verwaltung die vierwöchige Verzögerung. Der Fußgänger- und Radfahrverkehr könne die Barfüßerstraße aber bereits nach Fertigstellung der Pflasterung nutzen. „Die Göttinger Verkehrsbetriebe fahren bis Ende Oktober mit den Linien 6,7,8 und 13 weiter die Ersatzhaltestelle in der Roten Straße an und dann über die eingerichtete Umleitungsstrecke über die Stadthalle“, heißt es in der Mitteilung.

Die Stadt will nach dem Abschluss der Arbeiten auch die nördlichen und die von Händlern und Anwohnern als marode bemängelten südlichen Bereiche der Jüdenstraße sanieren – nach den derzeitigen Planungen der Stadt zwischen 2014 und 2016.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Martin Sonneborn in Göttingen

Martin Sonneborn in Göttingen - Antrag zur Namensänderung von Göttingen