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Unzufriedenheit mit Nahverkehrsplan

Verkehrsausschuss will weiter beraten Unzufriedenheit mit Nahverkehrsplan

Ohne Beschlussempfehlung hat der Verkehrsauschuss des Göttinger Kreistages den Nahverkehrsplan des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen an den Kreisausschuss weitergeleitet.

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Wann die Barrierefreiheit bei Bussen kommen soll, ist einer der Kritikpunkte.

Quelle: CH (Archiv)

Göttingen. Die Politiker sind mit einigen Punkte unzufrieden und wollen den Plan noch in den Fraktionen sowie mit den Bürgermeistern erörtern.

„Die SPD fordert, dass die Barrierefreiheit bei Bussen nicht, wie vom Verband vorgesehen, erst 2022 kommt“, nennt Thorsten Heinze (SPD) einen Kritikpunkt. Die Sozialdemokraten störe zudem, dass der Verband seinen Planungen zehn Jahre alte Daten zugrunde lege. So ergebe sich ein falsches Bild. Die Bovender Ortsteile Eddigehausen oder Harste entwickelten sich zum Beispiel derzeit gut. Menschen zögen zu. Der Plan schreibe dagegen nun veraltete Negativprognosen auf Jahre fest. Zudem sehe die SPD Verbesserungsbedarf bei den Busverbindungen innerhalb der einzelnen Gemeinden.

Dieter Pielok (CDU) kritisiert, dass der Verband den in der aktuellen Fassung 273 Seiten starken Plan erst kurz vor der Sitzung vorgelegt habe. Es sei keine Zeit gewesen, das Papier in den Fraktionen zu erörtern. Einige Kritikpunkte nennt auch er. So fahre der Bus den Bahn-Haltepunkt in Hedemünden nicht mehr an. Wer mit dem Bus zum Nephrologischen Zentrum in Hann. Münden fahre, müsse lange laufen. Pielok ärgert, dass nun keine Änderungen mehr möglich seien.

„Es handelt sich um einen Rahmenplan, die vielen Details sind später zu klären“, meint dagegen Volker Kießling (Grüne). So gebe es in den kleinen Dörfern Bedarfe, die der Nahverkehrsplan nicht abdecke. Dort sei mit den Gemeinden über Bürgerbusse und Anrufsammeltaxis zu sprechen. Erfreut zeigt sich Kießling darüber, dass der Schnellbus zwischen Göttingen und Duderstadt wieder verkehren und es eine Busverbindung zwischen Adelebsen und Dransfeld geben solle.

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