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Verkehrserziehung mit der Puppenbühne in Nörten-Hardenberg

Links, rechts, links Verkehrserziehung mit der Puppenbühne in Nörten-Hardenberg

Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen ist in der Johann-Wolf-Grundschule in Nörten-Hardenberg zu Gast. Die Polizeikommissarinnen Gudrun Nixdorff und Petra Osburg sowie Kommissar Puppenspieler Martin Napp geben dort Verkehrserziehung.

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Wie hier in einem Kindergarten in Bayern, gibt auch die Göttinger Polizeidirektion Verkehrserziehung mit einer Puppenbühne

Quelle: dpa

Nörten-Hardenberg. Sogar Hund Bello kann das schon: Wenn man die Straße überqueren will, muss man zuerst nach links, dann nach rechts und dann wieder nach links schauen. Erst wenn alles frei ist, darf man starten. Auch an der Ampel sollte man bei Grün nicht einfach loslaufen, mahnte der Polizeioberkommissar.

Die Erstklässler wussten sofort, warum: Manche Autofahrer achteten nicht auf die Ampeln. „Ich hab´ sogar ein Ampelmännchen-T-Shirt“, rief ein Schüler, als Napp die Ampel erklärt.

„Manchmal sind Kinder vernünftiger als Erwachsene“, sagte Napp. Das hat er in vielen Jahren praktischer Polizeiarbeit erfahren. So kam im Spiel ein Opa vor, der seinen Enkel einfach mitnehmen wollte, obwohl er keinen Autositz dabeihatte. Kinder unter zwölf Jahren unter 1,50 Meter müssen im Autositz gesichert werden. Der Junge im Puppenspiel dachte lange nach und holte sich Rat aus dem Publikum. Alle Erstklässler waren sich einig: Zu Fuß gehen ist besser.

Dass die Kinder Spaß hatten, zeigte ihr Applaus. Dass sie alle noch in den Autositz müssen, bewies ihnen die Messlatte am Ausgang. Noch mehr lernen die Schüler, wenn sie in die Polizeidienststelle in Nörten-Hardenberg kommen. Ihr Besuch dort ist schon vorgesehen.

Von Ute Lawrenz

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