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Verpuffung am Weender Tor: Ursache war defekte Gasleitung

Explosion Verpuffung am Weender Tor: Ursache war defekte Gasleitung

Der Grund für die schwere Verpuffung am Freitagmorgen am Weender Tor ist eine defekte Gasleitung. Am Freitag kurz nach 10 Uhr hatten eine Ärztin und ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter die Uniklinik-Blutspendestation an der Ecke Weender Tor/Berliner Straße betreten und im Flur offenbar den Lichtschalter betätigt.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Folge war eine Explosion. Dabei erlitten beide Personen schwerste Brandverletzungen. Sie wurden in Spezialkliniken nach Hannover und Halle geflogen.

Wie sich später herausgestellt habe, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Andreas Koch, sei zuvor aus einer Gasleitung unterhalb des Fußwegs der Berliner Straße Gas ausgetreten. Wie das Gas aus der etwa fünf Meter entfernten Leitung ins Gebäude ziehen konnte, sei bislang rätselhaft.

Nach am Sonnabend arbeiteten die Stadtwerke an der defekten Gasleitung. Die Feuerwehr musste erneut anrücken, um die Räume des Gebäudes, in dem sich neben der Blutspendestation auch das Restaurant Vapiano befindet, zu überprüfen. 24 Stunden nach der Explosion hätte Messungen ergeben, dass mehrere Räume und Zwischendecken immer noch kontaminiert gewesen seien, erklärt Koch. Mit einem Druckbelüfter habe die Feuerwehr das Gebäude entlüftet.

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