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Verpuffung an Giftlagerstätte in Dramfeld

Unfall Verpuffung an Giftlagerstätte in Dramfeld

Beim Umverpacken der aufgerissenen Giftfässer unter der Autobahnbrücke bei Dramfeld hat es am Sonnabend einen schweren Zwischenfall gegeben.

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Dramfeld. In einem der Transportbehälter reagierte der Giftftoff Aluminiumphosphid mit der Luftfeuchtigkeit. Gegen Mittag kam es zu einer Verpuffung.

Eine Gefahr für die Bevölkerung in Dramfeld und der weiteren Umgebung habe es jedoch zu keinem Zeitpunkt gegeben, erklärten Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann und Sebastian Book, Mitarbeiter der Recycling-Firma Remondis. Auch Autofahrer auf der A 38 seien nicht in Gefahr gewesen. Die Feuerwehr habe nicht eingreifen müssen, das Feuer habe schnell mit Sand abgedeckt werden können. Allerdings habe der Vorfall bewiesen, wie sinnvoll die umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen bei der Vorbereitung des Abtransports gewesen seien, meinte Book.

Nach dem Vorfall sei der ursprüngliche Zeitplan, der einen Abschluss der Umlagerung noch am Sonntag vorsah, nicht zu halten, erklärte Fritz Heck von Remondis. Bis Sonntagabend werde der Inhalt des zweiten Gift-Containers nicht in die Transportbehälter umgefüllt werden können. Die Remondis-Mitarbeiter hoffen, dass diese Arbeit nun am Montag abgeschlossen werden und der erste Transport-Lkw abfahren kann.

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