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Verschmutzte Straßen sorgen für Ärger bei Pendlern Mehr Informationen

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Erst der Lärm in den Dörfern, jetzt der Schmutz auf den Straßen: Kaum läuft die Ernte für die Rosdorfer Biogasanlage auf Hochtouren, hagelt es Kritik. Das war im vergangenen Jahr so, und das ist auch jetzt wieder der Fall. Daran wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern, wenn nicht dringend etwas an der Informationspolitik geändert wird.

„Verschmutzte Fahrbahn“: So schmutzig wie die Rosdorfer Umgehungsstraße sind derzeit viele Straßen. Das birgt Gefahren.

© Vetter

Klar, die Betreiber geben sich durchaus Mühe, die Belastungen für die Anwohner gering zu halten. Das hat nicht nur ein Besuch vor Ort in der vergangenen Woche gezeigt. Das belegt auch die Tatsache, dass die Maisernte vorigen Freitag unterbrochen wurde, als es zu stark regnete. Dass Kehrmaschinen im Einsatz sind, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.

Bei allem Bemühen müsste aber  noch mehr der direkte Kontakt zum Bürger gesucht werden. Das hat im vergangen Jahr, als sich Verantwortliche der Anlage in Obernjesa den Fragen und der Kritik der Bewohner stellten, gut funktioniert. Daraufhin wurden zum Beispiel alternative Transportwege festgelegt, was schlicht vergessen worden war.

Warum lädt man die Bürger also nicht vor jeder Erntephase ein und bespricht mit ihnen Termine, Routen und Umfang der Transporte? Das wäre zumindest ein Anfang. Denn die Biogasanlage wird bleiben – und damit auch der Ernteverkehr.