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Verständnis für Appell aus Friedland

"auch Ziele des Landes Niedersachsen" Verständnis für Appell aus Friedland

"Die Ziele des Friedländer Appells sind auch Ziele des Landes Niedersachsen." Mit diesen Worten reagiert Innenminster Boris Pistorius (SPD) auf den Brandbrief der Friedländer Gemeinde- und Ortsbürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) und Wilfrid Henze (CDU) sowie des Landrates Bernhard Reuter (SPD) und Lagerpastor Martin Steinberg zur Situation im heillos überfüllten Erstaufnahmelager.

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Boris Pistorius: "Die Ziele des Friedländer Appells sind auch Ziele des Landes Niedersachsen."

Quelle: Hollemann/dpa

Hannover/Friedland.  Er verstehe, so Pistorius, "dass die dauerhafte Überbelegung des Grenzdurchgangslagers aktuell eine besondere Belastungsprobe" sei. Allerdings habe das Land die Belegungszahlen in den vergangenen Wochen bereits deutlich verringert, andererseits sei die hohe Belegung den historisch hohen Zugangszahlen in ganz Deutschland geschuldet, "die niemand so erwarten konnte".

Allein vom 21. bis 29. September sei Friedland um 583 Personen entlastet worden, indem die Zugänge in die mehr als 30 neuen Notunterkünfte weitergeleitet wurden. Seitdem habe es zwar wieder etwas mehr Zu- als Abgänge in Friedland gegeben, es bleibe aber erklärtes Ziel, die Erstaufnahmeeinrichtungen in Bramsche, Braunschweig und Friedland "weiter und konsequent zu entlasten". Man brauche die Erstaufnahmen als "atmendes System". Die Registrierung klappe hier immer besser. Die Zahl der Plätze in den Notunterkünften werde bis Jahresende auf mindestens 25 000 erweitert.

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