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Verwaltung Göttingen erhöht Steuer für Spielautomaten

Zwei Prozent mehr Verwaltung Göttingen erhöht Steuer für Spielautomaten

Betreiber von Geldspielautomaten sollen ab kommendem Jahr mehr Geld von ihren Gewinnen an die Stadt Göttingen abführen. Stimmt der Rat zu, müssen sie künftig 20 statt 18 Prozent ihrer Gewinne abgeben. Die Verwaltung rechnet dadurch mit 300000 Euro Mehreinnahmen.

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Betreiber von Geldspielautomaten sollen ab kommendem Jahr mehr Geld von ihren Gewinnen an die Stadt Göttingen abführen

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Mit der Änderung der Vergnügungssteuer setzt die Stadt einen weiteren Baustein ihres Entschuldungsprogrammes von 2012 um.

Der neue Steuersatz gilt ab 2016 für Geräte mit und ohne Gewinnausschüttung. Bei erstgenannten können Spieler Geld gewinnen. Unverändert bleibt eine Art Mindestgebühr für Spielgeräte ohne Gewinnmöglichkeit. Sie liegt zwischen 35 Euro monatlich für „elektronische multifunktionale Bildschirmgeräte“ und 500 Euro für Geräte, mit denen Gewalttätigkeiten und sexuelle Handlungen dargestellt werden.

Nach Angaben der Stadtverwaltung stehen zurzeit in Göttinger Spielhallen 425 Geldspielgeräte und 59 Unterhaltungsgeräte. Hinzu kommen 38 Spieleautomaten und 36 Unterhaltungsgeräte an anderen Orten wie Gaststätten. Über die Vergnügungssteuer kassiert die Stadt jährlich etwa 2,6 Millionen Euro – ohne die jetzige Erhöhung.

Der neue Prozentsatz entspreche dann den Sätzen in vergleichbaren Städten wie Braunschweig, Hannover und Wolfsburg. Der Finanzausschuss stimmte am Dienstag einstimmig zu, der Rat entscheidet im November.

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