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Verwaltung will neue Göttinger Leitstelle für Büros aufstocken

Standort für Kommandozentrale steht fest Verwaltung will neue Göttinger Leitstelle für Büros aufstocken

Der neue Standort für die Einsatzleitstelle der Stadt Göttingen für Feuerwehr und Rettungswesen steht fest: Sie zieht in einen Anbau an das ehemalige Kreiswehrersatzamt. Darauf will Verwaltung jetzt noch zwei Stockwerke für Büros drauf satteln - für 1,85 Millionen Euro.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. Mit 2,3 Millionen Euro ist bisher die neue Leitstelle veranschlagt, davon trägt der Landkreis als Mitbetreiber einen Teil. Unabhängig davon will die Stadt die Gunst der Stunde nutzen und zusätzlich investieren – wenn die Politik zustimmt. Kommende Woche sollen zunächst die Baupolitiker und dann der Rat der Stadt über eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung abstimmen, damit das Geld für die weiteren Büro-Stockwerke über den Etatplan der Stadt abgewickelt werden kann.

Mit den neuen Stockwerken will die Verwaltung nach ihren Angaben „kostengünstig Büroflächen für Verwaltungseinheiten schaffen“. Das sei mit Blick auf die angespannten Raumsituation – besonders im Neuen Rathaus - geboten. Die Mehrkosten seien durch andere Ermächtigungen gedeckt, die nicht in Anspruch genommen werden.

Lange hatte die Stadt um einen neuen Standort für die neue Leitstelle gerungen. Im vergangenen Jahr platzte die Idee einer gemeinsamen Zentrale mit der Polizei, damit fiel auch die finanzielle Beteiligung des Landes weg. Die Stadtverwaltung plante neu, prüfte mehrere Varianten und inzwischen ist klar: Die neue Leitstelle soll in einen Anbau an der Nordfassade des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes in der Breslauer Straße einziehen. Das Gebäude gleich neben der Berufsfeuerwehr gehört inzwischen der Stadt.

Der quadratische Anbau mit Flachdach sollte bisher einstöckig werden. Die Leitstelle sollte sowohl umgebaute Räume im alten Gebäude als auch in den Neubau nutzen. Darauf will die Verwaltung jetzt noch zwei weitere Stockwerke setzten – für Büros mit einer Gesamtfläche von etwa 1000 Quadratmetern. Zugleich soll der Anbau in seiner Grundfläche größer werden und sich als eigenständiges Gebäude mit eigenem Treppenhaus an den Altbau schmiegen.

Der Bauausschuss tagt am Donnerstag, 24. September, ab 16.15 Uhr im Ratssaal im Neuen Rathaus, der Rat am Freitag, 24. September, dort ab 16 Uhr.

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