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Verzögerungen durch Personalmangel

86 Projekte in der Bauverwaltung Verzögerungen durch Personalmangel

Von den 30 neuen Stellen in der Stadtverwaltung, die der Entwurf des Stellenplanes für 2016 vorsieht, entfällt eine auf den Bereich Stadt- und Verkehrsplanung. Eine zusätzliche Stelle, die kaum helfe, den Stau bei der Bearbeitung von Bebauungsplänen zu bewältigen, sagte Baudezernent Thomas Dienberg in der jüngsten Bauausschusssitzung.

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Von den 30 neuen Stellen in der Stadtverwaltung, die der Entwurf des Stellenplanes für 2016 vorsieht, entfällt eine auf den Bereich Stadt- und Verkehrsplanung.

Quelle: Meder

Göttingen. Scharf kritisierte er die mangelnde Personalausstattung in den Bereichen Bauleitplanung und Stadtentwicklung, die nur noch das Tagesgeschäft bewältigen könne. Und selbst das nur mit großer zeitlicher Verzögerung.In der Sitzung legte Karen Hoffmann, Leiterin des Fachdienstes Stadt- und Verkehrsplanung, eine Liste mit 86 Projekten vor, die dem Fachdienst Stadtplanung bis zum 22. September zur Bearbeitung vorlagen. Allein bei der „verbindlichen Bauleitplanung“ für den Wohnungsbau liegen von 14 Projekten sieben mehr oder minder auf Eis. Sie befinden sich nur zum Teil oder nicht in Bearbeitung. Von sieben Projekten für Gewerbeflächen bearbeitet die Verwaltung aktuell nur drei.„Zu Rahmenplänen, die wesentlich für die Stadtentwicklung sind, kommen wir gar nicht mehr“, sagte Dienberg. Lediglich zwei Rahmenpläne – Sartorius-Quartier und für das Gothaer Haus / Weender Straße – sind derzeit in Bearbeitung. Bei fünf weiteren haben die Planungen noch nicht begonnen, darunter der Rahmenplan für die Stadthalle. Auch dieser könne aus Personalmangel nicht erstellt werden. Haushaltsmittel wären dafür aber vorhanden.Aktuell arbeiten sechs in der Bauleitplanung und vier Mitarbeiter in der Stadtentwicklung. 50 Prozent ihrer Arbeitszeit entfalle auf das Tagesgeschäft wie Post, Gremiensitzungen oder Bürgerinformation, der Rest auf die Bearbeitung von Planungsvorhaben. Nachdem der Bauausschuss über das Thema in öffentlicher Sitzung diskutiert hatte, zog es der Personalausschuss in dieser Woche vor, die Personalsituation in der Bauverwaltung hinter verschlossenen Türen in nicht-öffentlicher Sitzung zu verhandeln.

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