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Viel Lob, wenig Kritik: Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle Holtensen

Holtensen Viel Lob, wenig Kritik: Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle Holtensen

Als ein gutes Jahr hat Holtensens Ortsbürgermeisterin Karla Busch (SPD) das Jahr 2014 bilanziert. Beim Neujahrsempfang zitierte sie Konrad Adenauer: „Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen“.

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Ortsbürgermeisterin Karla Busch spricht beim Jahresempfang in der Holtenser Mehrzweckhalle.

Quelle: Vetter

Holtensen. Hintergrund war Buschs Neujahrsansprache Anfang 2014, in der es Kritik für Rat und Verwaltung gehagelt hatte. Viele der damals angesprochenen Dinge hätten sich im Verlauf des vergangenen Jahres zum Besseren gewendet.

So wüchsen im neuen Holtenser Baugebiet „die Häuser wie Pilze aus dem Boden“. Absehbar sei auch die Lösung des Tempo-Problems, unter anderem auf der Lenglerner Straße. Zwar gebe es kaum noch Durchgangsverkehr, „aber die Holtenser geben auch gern mal Gas“, sagte Busch. Die Verwaltung habe Pläne vorgestellt, wie im Zuge des Ausbaus der Schmutzwasserkanalisation Teile der Ortsdurchfahrt umgestaltet werden sollen.

Auch die im vergangenen Jahr beanstandete Betreuungssituation an der Regenbogenschule werde sich voraussichtlich 2015 verbessern: Im städtischen Haushalt seien 600 000 Euro für einen Schulumbau vorgesehen, „die Ganztagsschule kann kommen“, freute sich Busch. Auch die Straßenbeleuchtung leuchte „seit der Umstellung auf LED“ den Bürgern wieder die ganze Nacht heim. Was nicht unwichtig sei, „wir wissen alle, Holtensener feiern gerne länger.“

Ganz ohne Kritik kam die Ortsbürgermeisterin aber auch in diesem Jahr nicht aus: Ein „Wermutstropfen“ sei die Streckenführung der Stadtbuslinien 12 und 33, die dicht hintereinander etwa alle 30 Minuten durch die Straße Unterm Hagen zwischen Holtensen und Holtenser Berg hin und her führen. Die Straße sei für Schwerlastverkehr nicht ausgelegt, auch fühlten sich die Anwohner gestört. „Die Verkehrbetriebe haben uns zugesichert, dass sie sich um eine Lösung zu bemühen“, betonte die Ortsbürgermeisterin.

Statt einer Bürgerehrung hob Busch die Leistung der Vereine und Verbände hervor, die ehrenamtlich dafür sorgten, dass in Holtensen Ortsbild und Geselligkeit gepflegt würden.

Während des Neujahrsempfangs wandte sich auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) an die Bürger. Er schilderte die aktuelle Notlage bei der Unterbringung von Flüchtlingen. „Wir müssen diese Menschen aufnehmen“, so Köhler. Er appellierte auch an die Holtenser, dafür freistehenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen. kk

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