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Vier Angersteiner öffnen ihre Gärten

Viele Anregungen für Wohlfühlgarten Vier Angersteiner öffnen ihre Gärten

Angersteiner Gärten haben am Sonntag, 28. Juni, ihre Pforten für Besucher geöffnet. Einblicke, Aussichten und viele Ideen haben diese dort mitgenommen. Mit Spenden für die Aktion will der Ortsverschönerungs- und Heimatverein als Initiator die Angersteiner Kindertagesstätte Spatzennest bei der Gestaltung ihres Gartens unterstützen.

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Ideen sammeln, Erfahrungen austauschen oder einfach genießen: Angersteiner öffnen ihre Gärten für Besucher.

Quelle: Heller

Angerstein. „Weil ich begeisterter Gartenfan bin“, hat sich Margret Fulda mit ihrem Mann Wolfgang aus Geismar auf den Weg nach Angerstein gemacht. Die Treppe hoch bis in den Garten ist für sie etwas beschwerlich. Doch davon lässt sie sich nicht stoppen. Schnell kommt sie ins Gespräch mit Kerstin Bretthauer, sie ist „Gärtnerin“ auf dem steilen Grundstück.

Alte Gartenzeitschriften hat sie für den Besuch auf einem Mäuerchen ausgelegt. Dort und in ihrem Areal mit vielen liebevollen Kleinigkeiten können auch Angelika und Günter Thiele vielleicht Ideen für ihren Garten finden. Aus Reyershausen sind sie gekommen. In der Zeitung haben sie von dem Schautag gelesen – wie viele andere auch: Nach Veranstalterangaben zählten die meisten Gartenbesitzer im Schnitt 100 Besucher. 

Alte Steine aus der Region hat Ilse-Marie Schofield gesammelt. In ihrem Garten erzählen sie „Geschichte“. Schon so viele Menschen seien darauf gewandelt, kann sich die Gartenfrau begeistern. Seit fünf Wochen können die, die darauf stehen, den herrlichen Ausblick übers Leinetal genießen. Als nächstes Projekt will Schofield sich den Rhododendron-Hang an der Grenze zum Nachbarn vornehmen. „Man muss ein Grundstück erst kennenlernen“, beschreibt sie für den Gestaltungsprozess. Nie ist Schofield wirklich fertig. Das Insektenhotel springt sofort ins Auge, wenn man den Garten  von Edith und Werner Böning kommt.

„Im Internet habe ich den Bauplan gefunden“, sagt der Bauherr. Die Möglichkeit, dort Unterschlupf zu finden, hätten die Tierchen schon gut angenommen, zeigt er auf gefüllte Gänge. Einen „Wohlfühlgarten“ mit vielen Sitzmöglichkeiten haben sie sich auf ihrem Grundstück in Hanglage geschaffen, dazu gibt es dort Erdbeeren, Johannisbeeren, Kartoffeln.

Ziergarten und Nutzgarten möchte auch Hannelore Thiele-Swinke miteinander verbinden. Eine Handvoll von Gartenliebhabern hat sich schon am Vormittag bei ihr gefunden. An den blauen Flachsblüten zeigt sie, dass sich auch Nutzpflanzen mit schönen Blüten schmücken.

Von Ute Lawrenz

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