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Vier Finger, fünf Zehen und keine Zähne

Zoologisches Museum zeigt Amphibien Vier Finger, fünf Zehen und keine Zähne

„Amphibien – Leben in zwei Welten“ hieß die Veranstaltung, die das Zoologische Museum zum Auftakt des Ferienprogramms ausgerichtet hat. Die Kinder erfuhren viel über das Leben von Fröschen, Kröten, Salamandern und Molchen -  im Wasser und an Land.

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Auf spielerische Art bekamen die Kinder Wissen vermittelt.

Quelle: CH

Göttingen. „Vielleicht ekeln die sich“, versuchte Luka (9) zu erklären, warum keine Mädchen den Weg in die Berliner Straße gefunden hatten. Aber auch Jungs warennur sechs gekommen. „Kein Problem“, meinte Gisa Heinemann, die die Veranstaltungsreihe zusammen mit Gisela Vogel betreut, die Zahlen schwankten immer etwas: „Beim nächsten Mal kommen vielleicht doppelt so viele.“ 

Was die beiden Museumspädagoginnen ihren jungen Besuchern zeigten und zu tun gaben, machte allen großen Spaß. Die Jungs bekamen unter anderem eine lebendige Kröte zu sehen, verschiedene Molche und unterschiedliche Kaulquappen. Letztere konnten sie unter dem Binokular bestaunen, wobei David (8) nur das rechte, nicht jedoch das linke Auge ausmachen konnte: „Wo ist es denn, ich kann´s beim besten Willen nicht sehen.“

Fortsetzung:

Die Reihe wird am Mittwoch, 6. Juli, fortgesetzt. Thema sind ab 10 Uhr Haie.

Auf spielerische Art bekamen die Kinder Wissen vermittelt, zum Beispiel, dass einige der Tiere zwar fünf Zehen, jedoch nur vier Finger besitzen. „Warum?“, wollte Lasse wissen, die Antwort musste Gisela Vogel dem Achtjährigen jedoch schuldig bleiben: „Das hat die Natur so eingerichtet, den Grund kenn ich nicht, den kennt niemand.“ Dafür ist aber bekannt, wie der in Südamerika beheimatete Hornfrosch Insekten fängt: „Er wickelt sie in seine Zunge ein und schluckt sie, weil Frösche keine Zähne haben, ohne zu kauen hinunter.“

Zum Schluss bastelten die Kinder mit Hilfe einer Schablone Salamander, bemalten und beklebten sie mit großem Eifer. „Meiner kommt in die Vitrine, wo ich alle meine selbstgemachten Sachen aufbewahre“, verkündete Daniel (8). Die Frage, ob jemand von ihnen Biologe werden wollte, verneinten allerdings alle. Einhellige Meinung, welcher der schönste Beruf sei: „Fußballer.“

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