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Viertes Göttinger Frühchenfest im Klinikum

"Denen geht es super" Viertes Göttinger Frühchenfest im Klinikum

Mehr als 450 Kinder, die bei der Geburt weniger als 1.500 Gramm wogen, wurden in den vergangenen fünf Jahren an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) betreut. Für sie und ihre Familien und Freunde ist am Sonnabend das vierte Göttinger Frühchenfest gefeiert worden.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Veranstalter waren die Frühgeborenenstation der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin um Direktor Prof. Dr. Thomas Paul und der Verein „Kleine Löwen – Initiative für Eltern von Frühgeborenen in und um Göttingen“.

Zum Programm gehörten eine Hüpfburg und Kinderschminken, der Klinikclown zeigte Zaubertricks, und die Göttinger Erzählerin Gabriele Schunke erzählte Geschichten. Ein Krankenwagen mit transportablem „Brutkasten“ und ein Feuerwehrauto konnten die Besucher besichtigen. Der Verein „FAZIT – Sozialmedizinische Nachsorge der DRK-Schwesternschaft“ informierte über seine Arbeit.

"Das Fest dient vor allem dazu, dass sich die Eltern der Frühgeborenen einmal wiedersehen können", sagte Carina Krause, Vorsitzende des Vereins "Kleine Löwen". Sie ist selbst Mutter eines Frühchens. Ihr Sohn ist mittlerweile neun Jahre alt.

Viele gingen davon aus, dass Frühchen nur anfangs intensiver betreut werden müssten, sagte Krause. Das sei aber nicht der Fall. Auch nach dem Aufenthalt in der Klinik stünden viele weitere Therapien an. "Die Kinder brauchen eben mehr Zeit in ihrer Entwicklung." Eltern, Schwestern, Ärzte und Vertreter des Vereins kämen gerne zum Fest. "Man freut sich eben, wenn man sieht, dass die Kinder jetzt groß sind."

Zu den Besuchern gehörten auch Daniela und Jens Hübscher aus Witzenhausen. Ihre Zwillinge Janne und Marten kamen elf Wochen zu früh. Zehn Wochen wurden sie im Klinikum betreut. "Das haben sie gut überstanden, denen geht es super", sagte Daniela Hübscher. Es sei schön, bei dem Fest befreundete Eltern wiederzusehen und Ärzte sowie Schwestern zu treffen, die sich damals um die Zwillinge gekümmert hätten.

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