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Viertklässler experimentieren

Den Salzen auf der Spur Viertklässler experimentieren

Rund 100 Grundschüler hatten am Dienstag die Möglichkeit, in den Chemie- und Physikräumen der Göttinger Bonifatius-Oberschule zu experimentieren. Unter der Leitung der Chemielehrer Stephan Dittrich und Hildegard Stobbe testeten die Schüler den Effekt verschiedener Substanzen in der Flamme eines Bunsenbrenners.

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Helferin Corinna Mohr experimentiert mit Tanja.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Fünf Freiwillige aus der zehnten Klasse erklären den Jungen und Mädchen freundlich und zugewandt, wie sie Magnesiumstäbchen mit verdünnter Salzsäure und zum Beispiel Kochsalz präparieren sollten. Ausgestattet mit Schutzbrillen, dürfen die Schüler die Stäbchen in die Flamme halten. Die Schüler beobachten: Kochsalz und Brausepulver färben die eigentlich blaue Flamme gelb-orange, Kalium färbt sie leicht violett. Der neunjährige Niko staunt: „Ich wusste nicht, dass Feuer sich färben kann.“ Auch dem zehnjährigen Kacper machen die Experimente Spaß. „Vielleicht will ich später Chemiker werden.“

Die Ergebnisse der Versuche halten sie auf vorbereiteten Arbeitsblättern fest, indem sie die Zeichnung eines Bunsenbrenners mit den entsprechenden Farbe ausmalen. Für die Grundschüler war dies die erste Begegnung mit chemischen Experimenten. „Ich habe so was noch nie gemacht“, sagt Lena (10).

Sie und ihre Freundin Tanja sind zunächst etwas schüchtern und vorsichtig, aber auch die beiden haben bald den Bogen raus. Besonders der Effekt von Lithium, der die Flamme intensiv rot werden lässt, stößt auf Begeisterung. Auf den Chemieunterricht an der weiterführenden Schule freut sich nach diesen Experimenten sicherlich die ganze Klasse. hal

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