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Vögel ziehen ins Winterquartier

Kranichfotografie Vögel ziehen ins Winterquartier

Seit einigen Wochen überqueren sie wieder die Region: Kraniche auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Wer in der Luft das charakteristische Trompeten der grauen Vögel hört, blickt unweigerlich nach oben.

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Sie fliegen wieder über die Region: Die Kraniche sind auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Eine Ausstellung in der Wasserscheune gewährt einen Blick auf ihr Leben.

Quelle: Linde

Erbsen. Und sieht bei wolkenlosem Himmel in keilförmigen Reihen fliegende schwarze Punkte. Näher heran kommt der Kranichranger und Hobbyfotograf Carsten Linde, der den Zugvögeln quer durch Europa nachreist. Seine „Kranichfotografie“ stellt der Bösinghäuser vom 9. November bis zum 18. Januar im Studio Wasserscheune in Erbsen aus.

Alljährlich im Herbst arbeitet Linde ehrenamtlich für das Kranichzentrum Groß Mohrdorf. In Mecklenburg-Vorpommern versammeln sich während der Herbstrast zehntausende Kraniche, um für ihren Flug in wärmere Gefilde Kraftreserven anzusammeln. Zur Zeit seien dort rund 70 000 der großen Vögel anzutreffen.

Vor etwa zehn Tagen habe der Aufbruch begonnen, „sie schleichen sich in diesem Jahr davon, es gab keinen Massenaufbruch“, sagt Linde. „Die Tiere warten bis der Südwest-Wind dreht.“ Gegen den Wind möchte auch ein Zugvogel nicht anfliegen. Etwa ein Drittel der Kraniche habe sich bislang auf den Weg gemacht,  „wenn das Wetter so bleibt, fliegen sie noch in den nächsten zwei Wochen“.

Mit Kranichbildern aus Skandinavien, Frankreich, Spanien und Deutschland gestaltet Linde jährlich einen Kalender. Eine Auswahl zeigt der 70-Jährige vom Sonntag, 9. November an, in der Wasserscheune, Alte Dorfstraße 4, in Erbsen. Am Sonntag, 23. November, berichtet er dort um 17 Uhr unter dem Titel „Kraniche – ein Kindheitsbild“ von den ersten Begegnungen mit den scheuen Großvögeln.

Die Wasserscheune ist sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
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