Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Vogelschau der Göttinger Vogelfreunde lockt mehrere hundert Besucher

IGS Geismar Vogelschau der Göttinger Vogelfreunde lockt mehrere hundert Besucher

Die Vogelschau des Vereins „Göttinger Vogelfreunde“ hat am Sonnabend mehrere hundert Besucher in die IGS Geismar gelockt. Sie bewunderten die rund 400 Tiere, lauschten der Gesangsvorführung der Kanarienvögel und verfolgten den Wettbewerb, bei dem die besten Jungvögel prämiert wurden.

Voriger Artikel
Göttinger BUND-Jugend sammelt Müll am Leineufer
Nächster Artikel
Linke, Jusos und Verdi unterstützen Göttinger DGB-Haus-Besetzer
Quelle: CH

Göttingen. Ein durchdringendes Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren erfüllte die Pausenhalle. Am lautesten aber war das Kreischen des Graukopfpapagei-Hahns. Er war neidisch, weil seine Partnerin aus Jörg Bönings Hand leckere halbreife Heckenrosen-Samen pickte und er nichts abbekam – weil da so viele Menschen waren, die fasziniert die Fütterung verfolgten. Doch irgendwann siegte der Hunger über die Scheu, und jetzt begann auch der Hahn, fleißig zu picken. Am liebsten hätte der kleine Levi wohl mal einen Finger durch den Draht gesteckt, ließ es aber bleiben: „Ich ärgere doch keine Tiere.“ „Recht so“, lobte Vogelfreund-Mitglied Jürgen Köther den Fünfjährigen und fügte hinzu, dass solcher Unfug unliebsame Folgen nach sich ziehen könnte: „Papageien haben sehr scharfe Schnäbel.“

 

Vögel aus aller Welt, vom fernen Australien bis zu den heimischen Gefilden, bevölkerten die Vitrinen. Die Vogelzüchter anderer Vereine begutachteten sie mit fachmännischem Blick, die interessierten Laien mit großer Faszination. Vor allem diejenigen, die selber einen oder mehrere Vögel zu Hause haben, stellten viele Fragen, erkundigten sich, wie man die Tiere sachgerecht hält und optimal füttert.

 

 

Große Begeisterung löste die Gesangsvorführung der Kanarienvögel aus. „Mit Trillern hat das nichts zu tun“,  staunte ein Besucher, „unglaublich, was die können“. Eher nichts für Laien, sondern für Experten war der Wettbewerb der Rassevögel. Mit prüfendem Blick ging der Preisrichter von einem Vogel zum anderen, musterte unter anderem die Größe, die Farbgebung und das Gefieder. Es gebe genau festgelegte Standards, erläuterte Böning: „Alle hundert möglichen Punkte zu bekommen, ist unmöglich.“

 

Die Schau ist am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Von Hauke Rudolph

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016