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Volkshochschule muss 120 000 Euro einsparen

Sonderzuschuss und Zielvereinbarung Volkshochschule muss 120 000 Euro einsparen

Die ebenfalls mit Defiziten kämpfende Volkshochschule Göttingen (VHS) kann in diesem Jahr mit einem zusätzlichen Zuschuss von 47 600 Euro rechnen. Eine sogenannte Zielvereinbarung mit dem VHS-Trägerverein wurde vom Stadtrat in der jüngsten Sitzung einstimmig gebilligt. Das Geld steht im Haushalt zur Verfügung unter der Bedingung, dass von der VHS ein entsprechendes wirtschaftlich und inhaltlich tragfähiges Konzept vorgelegt wird.

Von der VHS werden unter anderem Mehreinnahmen und Ausgabenkürzungen erwartet. Bei Ausscheiden von Mitarbeitern gilt bereits eine befristete Wiederbesetzungssperre. Die 52 VHS-Mitarbeiter müssen bereits in diesem Jahr und in den beiden kommenden Jahren eine rund sechsprozentige Gehaltskürzung hinnehmen. Ein mit der Gewerkschaft Verdi ausgehandelter Notlagentarifvertrag sieht jährliche Minderausgaben in Höhe von 120 000 Euro vor. Außerdem soll bis 2012 ein Vorschlag für eine „angemessene Rechtsform“ vorgelegt werden. Verantwortung, Haftung und Beteiligungen sollen klarer geregelt sein als im derzeitigen Modell eines eingetragenen Vereins.

Ein Problem der Erwachsenenbildung sind Kürzungen des Landes in der Vergangenheit, weitere stehen für nächstes Jahr noch zur Debatte. Die Stadt zahlt jährlich rund 400 000 Euro Mietzuschüsse an die VHS. Außerdem fließt in diesem Jahr ein allgemeiner Zuschuss von 197 000 Euro sowie kleinere Zuschüsse für spezielle Projekte wie Schulabschlüsse. In den kommenden Jahren geht die Stadt neben den Mietzuschüssen nur noch von einem allgemeinen Zuschuss von 147 000 Euro aus.

Nicht zum ersten Mal stünden solche Dinge an, sagt VHS-Geschäftsführer Günter Blümel. Der Verkauf der Angebote laufe gut. Leute zu entlassen, sei der schlechtere Weg.

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