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Volkslieder und Lagerfeuer im Wibbecker Wald

„Wier“ sind fröhlich beim Singen Volkslieder und Lagerfeuer im Wibbecker Wald

Welch herrlicher Platz: Eine halbrunde Lichtung am Waldrand über Wibbecke.  Einige gestiftete Bänke, eine Lagerfeuerstelle. Vorn der Blick weit über das Dorf ins Tal bis Adelebsen, hinten das knospende Grün der Buchen am Sängerplatz. Hier haben sich gut 50 Sangeslustige versammelt, der jüngste ein Jahr alt, der Älteste geht auf die 90 zu. Und sie singen.

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Fröhliches Singen am Sängerplatz hoch über Wibbecke.

Quelle: Heller

Wibbecke. „Sing, sing, sing mit uns, weil Singen fröhlich macht!“

Es ist offenes Singen der engagierten Bürger aus Wibbecke und Erbsen, kurz „Wier“ genannt. Angefangen hat alles, erzählt Annelie Thieme, die grüne Ortsbürgermeisterin von Wibbecke, mit Stromsparen. Der Ort hat am Wettbewerb „unser Dorf spart Strom“ teilgenommen und Platz sechs belegt. Das tolle Engagement, meint Thieme, sollte nicht verpuffen. Als Wier hat man dann zusammen mit Erbsen mal ein gemeinsames Kochen, mal eine Vortragsveranstaltung organisiert. Adelebsens Ratsfrau Andrea Ströbele (Grüne) erwies sich als Motor dabei.

Jetzt also ein offenes Singen. Schade, sagt die Ortsbürgermeisterin, dass nicht mehr alteingesessene Wibbeker gekommen sind. Die Spielleute Erbsen musizieren mit Harfe, Bass, Violine und Klarinette. Die Liedtexte, meist Frühlingslieder, kennen viele. Die anderen erhalten Texthefte. Bei Kaffee und Lagerfeuer endet das Singen. Man sieht: Es hat fröhlich gemacht. ck

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