Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Gedenkveranstaltungen in Göttingen

Volkstrauertag Gedenkveranstaltungen in Göttingen

Eine Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertages haben die Kreisverbände Göttingen Stadt und Land des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Sonntag in der Halle des Alten Rathauses in Göttingen ausgerichtet. Anschließend wurden Kränze am Ehrenmal auf dem Stadtfriedhof niedergelegt.

Voriger Artikel
Erinnerung an Barbara
Nächster Artikel
Schulung für Kommunalpolitiker
Quelle: PH

Göttingen. Die Ansprache im Alten Rathaus hielt Dechant Wigbert Schwarze. Bei der Kranzniederlegung sprach Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. In den Göttinger Ortsteilen gab es am Sonntag weitere Gedenkveranstaltungen. Der staatliche Gedenktag Volkstrauertag erinnert seit 1952 an einem Sonntag im November an die Kriegstoten und die Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. afu

Volkstrauertag in Geismar

Die Funsporthalle des SC Hainberg auf den Zietenterrassen ist ein ungewöhnlicher Ort für die Gedenkstunde zum Volkstrauertag. Und doch haben sich dort am Sonntagmittag etwa 70 Bewohner aus Geismar versammelt, um anlässlich des Volkstrauertages Stellungnahmen zum Thema Toleranz zu hören.

Der Ortsrat hatte beschlossen, den Volkstrauertag auf neue Art und Weise zu begehen und ließ dazu ein Thema von Vereinen und Bürgern aufgreifen: In diesem Jahr war es aus aktuellem Anlaß das Thema “Toleranz”, teilte das ehemalige Ortsratsmitglied Matthias Opitz (Grüne) mit.

Demnach berichtete Judika Mimkes vom Runden Tisch Zieten über die Anstrengung, aber auch von der Bereicherung in der Arbeit mit Flüchtlingen auf den Zietenterrassen. Die Vertreter der Göttinger Werkstätten betonten, wie Toleranz und Inklusion das Leben für alle am Ende wertvoller machen können. Heide Hildebrandt, Vizepräsidentin des ASC Göttingen, und Lars Willmann vom SC Hainberg wiederum beschrieben, wie der Sport Respekt, Toleranz und grenzüberschreitendes Miteinander fördert. Marco Krause vom Reservistenverband schilderte schließlich laut Opitz, wie schwer es geworden sei, als Uniformträger in der Gesellschaft Akzeptanz zu finden. Die Musikschule Musi-Kuss sorgte für den musikalischen Rahmen. Ortsbürgermeister Thomas Harms (Grüne) moderierte die Veranstaltung.

Danach fuhren die Teilnehmer zum Friedhof, um nach dem traditionellen Totengedenken den Kranz niederzulegen. Der Kranz wurde dabei gemeinsam von Judika Mimkes und Lars Willmann getragen, wie Opitz berichtete.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016