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Vollautomatisches Fahrradparkhaus am Göttinger Bahnhof geplant

Anlage mit Drehkreuz Vollautomatisches Fahrradparkhaus am Göttinger Bahnhof geplant

Das Fahrradparkhaus am Bahnhof soll automatisiert werden. Das berichtete Harald  Melzer von der Bauverwaltung während der Sitzung des Bauausschusses des Göttinger Rates. „Mit dem Betreiberwechsel zu Jahresbeginn ist diese Umstellung bereits vereinbart worden“, so Melzer.

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Parkhaus für Fahrräder am Bahnhof: Die Türanlage soll umgerüstet werden.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die angrenzende Fahrradwerkstatt sei von der Veränderung nicht betroffen, das habe man in dem Vertrag bereits so formuliert. Bislang ist der Betreiber der Werkstatt auch für die 715 Parkplätze zuständig.

Von der Umrüstung verspricht sich die Stadt vor allem finanzielle Vorteile. Melzer weiter: „Die Umrüstung des Fahrradparkhauses auf zwei automatische Eingangsanlagen kostet rund 140 000 bis 150 000 Euro.“ Die Zuschüsse für den jetzigen Betreiber fallen weg, die Einnahmen fließen direkt an die Stadt. „Wir gehen davon aus, dass sich die Umstellung nach drei Jahren finanziert hat“, so der Beamte.

Vom vierten Jahr an seien es dann jährlich rund 50 000 Euro Einnahmen, die der Stadt zugute kommen. Eine vergleichbare Anlage hatten sich Vertreter der Verwaltung bereits in Celle angeschaut. „Dort hat sie sich bewährt und läuft fast wartungsfrei.“ Ausgerüstet ist die Anlage mit Drehkreuzen, Videoüberwachung und Induktionsschleifen.

Einen Notdienst für das Fahrradparkhaus sollen in Göttingen die Stadtwerke übernehmen. Wann es losgehen soll, ist allerdings noch unklar.

Fahrradparkhaus
Beispiel Parkbetriebe Celle

Die Anlage am Celler Hauptbahnhof wurde 1999 als Baustein des Umweltverbundes Auto – Bahn – Fahrrad – Bus in Betrieb genommen. Sie befindet sich im Eigentum der Stadt Celle.

Diese hat die Betriebsführung auf die Celler Parkbetriebe GmbH übertragen.

450 Fahrräder können dort auf zwei Ebenen kostenpflichtig (Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreskarten) gesichert abgestellt werden.

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