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Vom Krankenhaus zur Flüchtlingsunterkunft

Außerplanmäßige Ausgaben von 100000 Euro bewilligt Vom Krankenhaus zur Flüchtlingsunterkunft

Der Sozialausschuss des Kreistages hat einstimmig eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 100000 Euro bewilligt. Das Geld wird für Nebenkosten benötigt, die beim Kauf des Vereinskrankenhauses in Hann. Münden angefallen sind.

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Landrat Bernhard Reuter (SPD).

Quelle: Archiv

Göttingen. Der Landkreis hatte das Krankenhaus im April für 1,4 Millionen Euro gekauft, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Fällig sind 70000 Euro Grunderwerbssteuer, die über die bewilligte außerplanmäßige Ausgabe finanziert werden sollen.

An der Mündener Burckhardtstraße 60 entstehen nun Angebote für die Betreuung und Qualifizierung von bis zu 250 Flüchtlingen. Der Einzug der Flüchtlinge ist für den 1. September geplant. Die Gesellschaft für Arbeits- und Beschäftigungsförderung Südniedersachsen (GAB) soll die Einrichtung betreiben.

Inzwischen haben dort die Umbauarbeiten begonnen. Der Abriss von OP, Notaufnahme und Gynäkologie ist geplant. Bei einem Pressetermin am Donnerstag, 9. Juni, wollen Landrat Bernhard Reuter (SPD) und Mündens Bürgemeister Harald Wegener (BFMÜ) sich über den Umbau informieren und das Konzept der Einrichtung erläutern.

Das ehemalige Krankenhaus ist die zweite vom Landkreis Göttingen betriebene Flüchtlingsunterkunft. Inzwischen sind nach Auskunft von Manfred Fraatz, Leiter des Kreissozialamtes, in der anderen Unterkunft, dem Schloss Wollershausen, 28 Flüchtlinge untergebracht. 150 weitere sollen zum 1. August einziehen. Nach der Auskunft von Fraatz habe es seit dem Einzug der Flüchtlinge bislang keine Klagen von Anwohnern gegeben. Auch dort hat die GAB den Betrieb übernommen.

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