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Vom „nygen wynkeller“ zum „Bullerjahn“

Broschüre über Geschichte des Ratskellers Vom „nygen wynkeller“ zum „Bullerjahn“

Die vielfältige Geschichte des Ratskellers, der heute Bullerjahn heißt, ist jetzt in einem neuen Tageblatt-Büchlein nachzulesen. Die Broschüre ist ab sofort erhältlich.

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Ab sofort erhältlich: Titelbild der neuen Broschüre über den Ratskeller.

Eine Stadt braucht einen Mittelpunkt, wo das Leben pulsiert. Einen Kern, der Anlaufpunkt der Bürger ist. Göttingen hat seine „gute Stube“, den Marktplatz mit dem historischen Rathaus. Unter dem Alten Rathaus gibt es eine Gaststätte und die hatte schon viele Namen.

Die Geschichte des Ratskellers ist lang: Der erste Vermerk über einen „winkeller“ stammt aus dem Jahr 1345. Gesichert ist, dass 1405 im „nyge wynkeller“ getrunken wurde. Der Ratskeller feiert in diesem Jahr daher seinen 606 Geburtstag. Er hat den Angriff General Tillys im 30-jährigen Krieg und das Bombardement im Zweiten Weltkrieg überstanden.

Im vergangenen November wurde er von seinen neuen Pächtern Olaf Feuerstein und Jörg Trilling unter seinem neuesten Namen „Bullerjahn“ wiedereröffnet. Umbau und Renovierung für drei Millionen Euro haben das Ambiente zwar verändert, den Glanz der Vergangenheit jedoch erhalten.

Schon Heinrich Heine war Stammgast während seiner Studienzeit in Göttingen. „Die Bibliothek und der Rathskeller ruinieren mich“, schrieb er an einen Freund, da er seine Zeit mit „Chroniken lesen und Biertrinken“ verbringe.
Michael Brakemeier hat für das Tageblatt im vergangenen August begonnen, eine 15-teilige Serie über die Geschichte des Ratskellers zu schreiben. Eine Broschüre ist jetzt im Tageblatt-Verlag erschienen. Von der Geschichte des Gebäudes, über die Tradition des „Bullerjahn“ bis hin zu den berühmten Persönlichkeiten, die mit dem Lokal verbunden sind: Auf knapp 100 Seiten gibt es viel zu entdecken. Historische Aufnahmen, Zeitzeugenberichte und jede Menge Stadtgeschichte sind in dem Büchlein enthalten.

„Der Göttinger Ratskeller“ – die Geschichte der traditionsreichen Gaststätte im alten Göttinger Rathaus ist ab sofort für sechs Euro erhältlich. Sie ist in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen, Jüdenstraße 13c, und in Duderstadt, Auf der Spiegelbrücke 11, sowie im Internet unter www.goettinger-tageblatt.de zu haben.

Von Michael Kerzel

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