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Von der Hausmaus zur Schermaus

Ferienaktion Von der Hausmaus zur Schermaus

Alles rund um die Maus haben Kinder aus Göttingen bei einem Osterferienangebot gelernt. Diplom-Biologin Gisela Vogel und Diplom-Agrar-Ingenieurin Gisa Heinemann organisierten die Aktion im zoologischen Museum.

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Daniel, Moritz und Jooske staunen.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Wo leben Mäuse? Welche Arten gibt es? Was fressen sie und von wem werden sie gefressen? All diese Fragen und mehr beantworten Vogel und Heinemann. Seit etwa sieben Jahren bieten sie diese Museumspädagogik an.

„Wir wollen die Kinder darauf hinweisen, dass man mit offenen Augen durch die Welt geht“, erklärt Vogel. Ihren Angaben zufolge sind Mäuse und Ratten auch in der Stadt überall zu sehen. „Der Bezug zum täglichen Leben steht bei uns im Vordergrund“, sagt die 60-Jährige. Durch allerhand Anschauungsmaterial und Präparate bietet das zoologische Museum nach Angaben der Museumspädagoginnen eine ideale Basis zum „Dreidimensionalen Lernen“. Dies schaffe die Möglichkeit, die unterschiedlichen Mäusearten aus nächster Nähe zu betrachten. Besonders wird über unterschiedliche Lebensräume gesprochen und wie sie von der jeweiligen Maus genutzt werden. Die Schermaus etwa sei eine Wühlmaus, die am Wasser lebe. Sie ernähre sich von Wurzeln und Knollen. Mäuse hätten jedoch auch Feinde, wie etwa Raubvögel, die die Mäuse fräßen.

„Wir haben gelernt, dass Mäuse schwimmen können und was die alles fressen“, erzählt der achtjährige Jooske, der bereits zum zweiten Mal dabei ist. So verhält es sich auch bei Philine: „Zu meinem Kindergeburtstag war ich das erste Mal hier“, sagt die Achtjährige. Sie erklärt, sie habe „ganz viel“ über Tiere gelernt, wie etwa über unterschiedliche Lebensräume. Beim anschließenden Basteln haben die Kinder die Möglichkeit, ihre eigene Maus zu gestalten. Dabei können sie sich am vorher Gelernten orientieren. „Das Basteln macht mir am meisten Spaß“, erklärt die neunjährige Ricarda.

Von Jessica Sippel

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