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Voraussetzungen für Rutsch- und Kletterpark in Göttingen

Landkreis sendet positive Signale Voraussetzungen für Rutsch- und Kletterpark in Göttingen

Im November hat der potenzielle Investor Alexander Fischer seine Idee eines Rutsch- und Kletterparks am Gaußturm in Dransfeld vorgestellt. Das Besondere an dem Konzept: Freizeitvergnügen wird mit der Geschichte des Gaußturms kombiniert und erinnert darüber hinaus an die Triangulation des Mathematikers Carl-Friedrich Gauß.

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Aus touristischer Sicht zu begrüßen: Rutsch- und Kletterpark am Hohen Hagen in Göttingen.

Quelle: Lawrence

Dransfeld. Derzeit wird überprüft, ob sich das Projekt mit den Vorgaben von Flächennutzungs- und Bebauungsplan vereinbaren lässt. Unterdessen hat es ein Treffen zwischen Investor und Landkreis gegeben.

Landkreissprecher Ulrich Lottmann: „Das Vorhaben ist aus touristischer Sicht zu begrüßen und der Landkreis begleitet es konstruktiv.“ In diesem Sinne habe es eine Planungskonferenz gegeben. Das Vorhaben müsse nun konkretisiert und die formalen Anforderungen abgearbeitet werden, so Lottmann weiter. „Letztlich geht es um die Herausnahme einer Fläche aus einem Landschaftsschutzgebiet.“

Das Projekt sei am Mittwoch auch Thema im Verwaltungsausschuss gewesen, sagte Dransfelds Stadtdirektor Marco Gerls. Ergebnis: Zuerst soll nun eine Untersuchung beim Naturschutzbund in Auftrag gegeben werden, ob in dem Gebiet Uhus oder Fledermäuse leben. „Ansonsten würden wir zu viel zeit verlieren“, sagte Gerls. Die Untersuchung sei Voraussetzung dafür, ob das Areal aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen werden könne.

Die Kosten dafür seien minimal, aber dennoch müsse die Politik sich entscheiden: „Wollen wir weiterplanen oder nicht“, so der Stadtdirektor. Da das touristische Potenzial des Projektes aber weit über Dransfeld hinaus wirken werde, sei er guter Dinge. Bereits im November zeigten sich die Politiker angetan. Allerdings: „Der Ausgang des Verfahrens ist jetzt, am Anfang etlicher Schritte und notwendiger Vorarbeiten, völlig offen“, so der Hinweis Lottmanns.

Die Anlage des von Fischer geplanten Rutsch- und Kletterparks am Fuße des Gaußturms würde aus drei Türmen aus Holz bestehen, die mit drei bis vier parallel verlaufenden Stahlseilen verbunden sind und in ihrem Innern verschiedene Klettermöglichkeiten bieten. Die Eingriffe in die Natur wären sehr gering, die positiven Effekte hingegen groß.

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