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Abriss für das Galeriegebäude

Vorbereitungen für Galerieneubau Abriss für das Galeriegebäude

Der Abriss hat begonnen: Seit Mittwochmorgen 8 Uhr reißen Arbeiter einer Abbruchfirma die noch stehenden Reste des Hauses Düstere Straße 7 ab. An der Stelle soll das neue Galeriegebäude für das Göttinger Kunstquartier entstehen.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Mitarbeiter schätzen, dass der Abriss des Holz- und Stahlgerippes bis Freitag dauern wird. Mit dem Abriss konnte erst jetzt begonnen werden, weil die Konstruktion bis vergangene Woche auch das benachbarte denkmalgeschützte Fachwerkhaus Düstere Straße 8 gestützt hatte. Dieses Haus ist inzwischen aufwändig mit Stahl- und Holzkonstruktionen statisch gesichert und ohne Hilfe des Nachbarhauses standsicher.  Während der Abbrucharbeiten wird die Düstere Straße im Bereich der Hausnummern 6-8 halbseitig gesperrt. Dadurch könne es zu Verkehrsbehinderungen kommen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Die Stadt hat das Gebäude Düstere Straße 8 nach Angaben von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) für 100 Jahre in Erbpacht genommen. Es gebe die Zusage an die Mieter, die vorübergehend ausziehen mussten, wieder in das Haus einziehen zu können. Es bestehe aber langfristig auch die Option, das Gebäude auch für das KuQua zu nutzen. 

Nach dem in der vergangenen Woche von der Verwaltung skizzierten Zeitplan soll mit Bau des 3,2 Millionen Euro teure Galeriegebäudes, das das Leipziger Planungsteam Atelier ST entworfen hat, im Oktober 2017 begonnen werden. Nach der Baugrubenumschließung im Februar sind für Mai 2017 zunächst archäologische Grabungen auf dem Gelände geplant. Im Dezember 2018, so der Zeitplan der Verwaltung, soll das Galeriehaus dann fertig sein.

Weitere Informationen: kuqua.goettingen.de

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