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Tennet im Gelände

Vorbereitungen zum Bau der Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar Tennet im Gelände

Die TenneT GmbH, Netzbetreiber der künftigen 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar, wird als Vorbereitung zum Leitungsbau in den nächsten Wochen in der Region das Gelände sondieren. Damit ist das Planungsbüro Daber & Kriege aus Bovenden beauftragt, teilt Tennet mit.

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Karte des geplanten Trassenverlaufs.

Quelle: Tennet

Derzeit befindet sich der Abschnitt C der Wahle-Mecklar-Leitung im Planfeststellungsverfahren. Dazu gehören verschiedene Vermeidungs-, Minimierungs- und Kompensationsmaßnahmen, darunter Fang und Umsiedlung Haselmaus oder das Anbringen von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse. Das wiederum erfordert eine weitergehende Detailplanung, zum Beispiel die Suche von Standorten. „Dazu“, erklärt Tennet, „ist eine Begehung und Befahrung von vorausgewählten Teilflächen des Trassenkorridors erforderlich.“

Dies soll nun auf den betroffenen Flächen und Wegen folgender Gemeinden und Städte geschehen: Hardegsen, Bovenden, Göttingen, Rosdorf, Friedland, Jühnde, Scheden, Hann. Münden, Staufenberg und Moringen.

Die Ortsbegehungen beginnen im Oktober 2016 und können bis Dezember 2017 andauern. Dazu, erklärt Tennet weiter, „ist es unvermeidlich, die betroffenen Grundstücke und Wege zu betreten und die Wege mit Kraftfahrzeugen zu befahren“. Die Berechtigung dafür ergebe sich aus dem Energiewirtschaftsgesetz. Das Planungsbüro Daber & Kriege werde „die Maßnahmen im Detail mit den Betroffenen abstimmen, um deren Belange in die Planung der Maßnahmen aufzunehmen“. Verantwortlich für die Vorbereitungen ist das Tennet-Planungsbüro Kassel, Telefon 0561/52997040.

"Südlink"-Trasse im Göttinger Bauausschuss

Auch die so genannte "Südlink"-Trasse, eine unterirdisch geplante Hochspannungsgleichstromleitung der Netzbetreiber Tennet und TansnetB, ist Thema in der nächsten Sitzung des Bauausschusses des Göttinger Rates. Ein Bericht über die Planungen, von der auch die Göttinger Ortsteile Esebeck, Elliehausen, Hetjershausen und Groß Ellershausen betroffen sein könnten, steht auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt am Donnerstag, 20. Oktober, um 16.15 Uhr im Sitzungssaal 118 des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4. Der Lärmschutzes am Holtenser Berg und der Bebauungsplan „Paul-Lobe-Weg“ in Weende sind weitere Themen der Sitzung.

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