Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Individueller Ton Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Von den drei Fragezeichen bis hin zu einer Geschichte von einem Weihnachtsmann der vom Himmel fiel, bot der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels am Freitag, 27. Februar, ein abwechslungsreiches Programm.

Voriger Artikel
Debatte um Friedhofsweg in Wibbecke endet nach zwei Jahren
Nächster Artikel
Göttinger Godehardt-Kindergarten vor Abriss
Quelle: Hinzmann

Göttingen. Preisträger des Regionalentscheid Stadt und Landkreis Göttingen ist Sevin Kaindl aus Göttingen. In der nächsten Etappe in Wolfsburg repräsentiert er Göttingen. Den zweiten Platz, und somit seine Stellvertreterin ist Carlotta Petzke, ebenfalls aus Göttingen.

Der Saal des Landkreises Göttingen ist gefüllt mit erwachsenen und jungen Zuhörern, die den 16 Vorlesern aus Stadt und Region konzentriert lauschen. Die Vorleser sind die Schulsieger der vorangegangenen Vorlesewettkämpfe. Für den Regionalentscheid sollten die Teilnehmer einen Auszug aus einem Buch ihrer Wahl vorbereiten. In drei Minuten mussten sie diesen vorstellen und lesen.

Einige sind bei der Vorstellung ihres Buches zwar noch unsicher, doch sobald sie ihre Lesung beginnen, vergisst man als Zuhörer, dass Sechstklässler vorlesen. Jeder Leser schlägt bei seinem selbst gewählten Text einen individuellen Ton an: Joschua Fritsch aus Göttingen liest seinen Text in eher lässiger Manier. Wohingegen Svenja Herrmann aus Groß Schneen mit einem Überraschungeffekt aufwartet: Das „Rumms“ in der Geschichte ist auch als solches im Saal zu vernehmen und weckt unkonzentrierte Zuhörer. Sevin Kaindl besticht durch pointierte Lesepausen und passende Betonungen, was ihm beim Vorlesen eines unbekannten Textes wieder gelingt. Sogar englische Textstellen verunsichern ihn nicht. Zur Vorbereitung hatte er seinem Bruder immer wieder vorgelesen.

Die Jury hat keine leichte Aufgabe, denn „alle haben es eigentlich gut gemacht“, sagt Jurymitglied Brigitte Krompholz-Roehl. „Versprecher zählen nicht“, sagt Koordinatorin Helga Steininger vom Kinder- und Jugendbüro des Landkreises und gibt vor der Bekanntgabe der beiden Gewinner einige Bewertungskriterien preis: Es gehe um das Vorlesen und weniger um das Vortragen eines auswendig gelernten Textes.

bl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016