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Kein Babybrei für Wale

Zoologisches Museum in Göttingen Kein Babybrei für Wale

Einen spannenden Vormittag hat es für rund 20 Kinder im Zoologischen Museum in Göttingen gegeben. Dort wurde Spannendes und Wissenswertes rund um das Thema Wal vermittelt. Die Ferienaktion leitete an diesem Mittwoch Museumspädagogin Gisela Vogel.

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Beim Ferienprogramm in der Zoologie gab es große Walknochen zu bestaunen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Oh, ein Dinosaurier“, rief ein Junge begeistert, als er mit den anderen Teilnehmern in den zweiten Stock des Museums Richtung Pottwal ging. Dort hängt allerdings ein Skelett des riesigen Säugetiers aus dem Meer. Damit eine solche Verwechslung nicht noch einmal passiert, erklärte Vogel, wie Wale atmen, schwimmen und leben. Sie zeigte den gespannten Zuhörern Flossen und erzählte, welche unterschiedlichen Aufgaben diese haben.

Suche nach Antworten auf Wal-Fragen

Die Kinder hörten ihr gespannt zu und suchten selbst nach Antworten auf spannende Wal-Fragen. „Babybrei!“ antwortete ein Junge auf die Frage, wovon sich neugeborene Wale ernähren. „Was hast du denn gegessen, als du klein warst?“, fragte die Pädagogin weiter und der Junge antwortete lachend: „Keine Ahnung.“

Die sechsjährige Ina aus Göttingen war mit ihrer Großtante Dagmar ins Museum gekommen. Die beiden unternehmen gerne etwas miteinander, und weil Ina großes Interesse an Tieren hat, entschieden sie sich für den Museumsbesuch. Ina hat noch nie ein so großes Skelett gesehen, doch am meisten beeindruckte sie der Zahn eines Pottwals. An diesem Morgen hatte Ina selbst einen verloren. Sie war von dem Größenunterschied beeindruckt.

Meisten Besucher aus der Kinderklinik

Die meisten Besucher kämen aus der Kinderklinik der Universitätsmedizin Göttingen. Sie seien regelmäßige Gäste des Ferienangebots, erklärte Kinderkrankenschwester Sonja Matuschak. Sie sagte: „Wir haben viele Kinder, die sonst nicht in den Genuss kommen, sich so etwas anzuschauen.“

Auch die 17-jährige Anna war diesmal dabei. Sie habe zwar schon vieles über Wale in der Schule gelernt, aber noch nie ein Skelett aus nächster Nähe gesehen. „Es ist gut, das alles nochmal mit echten Exemplaren zu sehen“, erklärte sie. Von denen hatte Gisela Vogel einige mitgebracht und reichte nach den Zähnen auch echte Barten und einige Bilder herum.wes

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