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Vorrang für Landschaftsschutz

Bauausschuss berät über Flächennutzungsplan: Auslegung beschlossen Vorrang für Landschaftsschutz

Die Stadtverwaltung hat auf Kritik an ihrem Entwurf eines neuen Flächennutzungsplan reagiert. In der August-Sitzung des Bauausschusses stellte sie einige Änderungen gegenüber dem Erstentwurf vor.

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Symbolbild

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Der erste Entwurf des Plans, in dem die bauliche und planerische Entwicklung der Satadt reglementiert ist, war zwischen Mai und Juni ebenso wie der zugehörige Landschaftsschutzplan in den Ortsräten vorgestellt worden. Außerdem konnten Beteiligte der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, der Verbände, der Nachbargemeinden und der benachbarten Träger der Regionalplanung Stellung nehmen. Die eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen wurden von der Stadtverwaltung dokumentiert und geprüft.

Als Konsequenzen werden einige Flächen nicht aus dem Landschaftsschutz entlassen und stehen damit nicht zur Bebauung zur Verfügung:

  • eine Fläche am Bismarckstein
  • eine Fläche östlich von Hetjershausen (an der Wakenbreite)
  • der Reiterhof am Kehr
  • eine Fläche südöstlich des Oberen Habichtswegs im Ostviertel,
  • Areal Zum Kartoffelstein, Herberhausen

Außerdem soll die frühere Schießanlage am Kehr ins Landschaftsschutzgebiet aufgenommen werden. Mit Rücksicht auf Altlasten soll der Bund allerdings in der Verantwortung für das Gelände belassen werden. Eine Fläche südlich der Elsternbreite in Geismar soll ebenfalls unter Landschaftsschutz gestellt werden.

Entgegen anderslautender Wünsche will die Stadtverwaltung den Weender Dragoneranger weiterhin für Gewerbe vorhalten und daher aus dem Landschaftsschutz entlassen. Das gleiche gilt für eine Fläche zwischen Herberhausen und der Knochenmühle, allerdings in reduzierter Form.

Der Bauausschuss zeigte sich weitgehend zufrieden mit den Änderungen. Das Gremium stimmte der Auslegung von Flächennutzungsplan und den Änderungen im Landschaftsplan einschließlich Umweltbericht zu.

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