Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Vortrag: "Informationsgesellschaft und Medien"

Business4School Vortrag: "Informationsgesellschaft und Medien"

Über das Thema „Informationsgesellschaft und Medien“ haben der Rechts­anwalt Ulrich Herfurth und GT-Chef Uwe Graells am Montagabend in der „Business4School“ im Verlagshaus des Göttinger Tageblatts referiert. In dem Workshop sollen Schülern unterschiedliche Wirt­schafts­themen vermittelt werden.

Voriger Artikel
Marius Ziska von den Färöer-Inseln im Dots
Nächster Artikel
Leerungstermine verschoben

Ulrich Herfurth von der Rechtsanwalts-Kanzlei Herfurth und Partner referiert beim Göttinger Tageblatt.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Am Anfang war der Höhlen­mensch und eine Zeichnung an der Wand, erläutere Herfurth. Anhand von Höhlenmalereien sollte Nach­kommen gezeigt werden, wie sie am besten jagen. Es sei eine der ersten Infor­ma­tionen, die über ein Medium verbreitet wurden. Bilderreich skizzierte der Wirtschafts­anwalt die weitere Entwicklung bis hin zum Facebook-Profil.

Wie sich die Evolution der Infor­mations­gesellschaft praktisch in den Medien nieder­schlägt, erklärte Graells. Er sagte, dass die „Wirt­schaftlich­keit in der Zeit des Medien­wandels“ zähle. Das bedeute für Tageszeitungen, dass sie sich als „Nachrichten­lieferan­ten“ ver­stehen müssten. Unter anderem sei das Internet Hauptmedium der jungen Leute.

Die „Business4School“ geht auf eine Initiative des Lions Clubs Göttingen, Familien­unter­nehmern und der Südnieder­sachsen­stiftung zurück. Herfurth, der auch Vorsitzender des Lions Club Göttingen ist, möchte mit mehreren Wirtschafts­work­shops junge Leute für das digitale Zeitalter sensibilisieren.

Von den Schülern würden die Workshops sehr positiv aufgenommen, sagte Hagen Schütte vom Organisations­team. Beständig würden sich mehr Schulen anmelden. Ein Abiturient zeigte sich begeistert von dem Konzept: „Das, was hier vorgestellt wird, ist auch Thema im Abitur.“

Auf die Frage Herfurths, welche Chancen und Risiken die Schüler in der Informations­gesell­schaft sehen, antworteten die Schüler kritisch. Chancen erkannten die meisten im verbesserten Informations­austausch, in der Vernetzung und in besseren Bildungs­chancen. Allerdings nannten sie etliche Risiken: Daten­miss­brauch, Fehl­informa­tionen, fehlende Qualitäts­prüfung und Sucht standen ganz oben auf ihrer Liste.

Von Björn Lorenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“