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Spannende Entwicklungen

Vortrag über Fürstentum Calenberg-Göttingen Spannende Entwicklungen

„Das Fürstentum Calenberg-Göttingen und die Reformation“: Unter diesem Titel hält Prof. Arndt Reitemeier am Dienstag, 4. Juli, einen Vortrag im Tapetensaal des Städtischen Museums Göttingen. Beginn ist um 18 Uhr, teilt das Museum mit.

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Herzogin Elisabeth von Calenberg-Göttingen (1510-1558), Holzschnitt 1542

Quelle: r

Göttingen. Die aktuelle Sonderausstellung „1529 - Aufruhr und Umbruch“ im Städtischen Museum zeigt die Einführung der Reformation in Göttingen. Die Stadt handelte damals selbständig. Das braunschweigische Fürstentum Calenberg-Göttingen, zu dem die Stadt gehörte, blieb zunächst noch katholisch. Das änderte sich nach Angaben des Museumsleiters Ernst Böhme erst mit dem Regierungsantritt der Reformationsfürstin Elisabeth von Calenberg-Göttingen, auf deren Wirken in der Ausstellung eingegangen wird.

"Das Fürstentum Calenberg-Göttingen durchlief im 16. Jahrhundert eine Vielzahl höchst spannender Entwicklungen", so Böhme. Dies lag zum einen an den Herrschern. Herzogin Elisabeth von Calenberg zählte beispielsweise zu der Gruppe der resoluten Fürstinnen, die den lutherischen Glauben einführten, während ihr Sohn Erich II. katholisch blieb. "Hiervon profitierte auch Göttingen als eine der bedeutendsten Städte des Fürstentums, doch das Schicksal der Stadt war stets an die wechselnden Machtverhältnisse geknüpft", so Böhme.

Mit Reitemeier habe "ein ausgewiesener Experte zu diesem faszinierenden Thema gewonnen werden" können, teilt Böhme mit. Reitemeier studierte von 1986 bis 1992 Geschichte und Anglistik, Politikwissenschaft und Pädagogik an den Universitäten Göttingen und St. Andrews/Großbritannien. Seit 2008 ist Reitemeier Inhaber der Professur für niedersächsische Landesgeschichte an der Universität Göttingen, zugleich Leiter des Instituts für Historische Landesforschung. r/afu

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